Brechen Mitarbeiter von sich aus eine Weiterbildung ab und kündigen sie danach, können Arbeitgeber ihnen die Kosten der Weiterbildung aufbürden. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden (Az. 3 AZR 621/08).

Es urteilte in dem Fall des Mitarbeiters eines Sparkassenverbandes, der zum Betriebswirt weitergebildet werden sollte. Dafür hatte ihn der Arbeitgeber freigestellt und sein Gehalt weitergezahlt.

Vor dem Ende der Ausbildung kündigte der Mitarbeiter seinen Job und meinte, die Rückzahlungsklausel in der Weiterbildungsvereinbarung benachteilige ihn unangemessen. Deshalb müsse er die Kosten der Weiterbildung nicht erstatten. Das entschied das Gericht jetzt anders.

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