Der Gedanke ans lebens­lange Lernen flößt vielen Respekt ein. Für manchen Berufs­tätigen ist das Büffeln lange her, alte Lern­strategien sind vergessen oder passen nicht mehr. Doch die Forschung zeigt: Zum Pauken ist man nie zu alt. „Mit 40 oder 50 Jahren haben die meisten Menschen wenig Probleme, neuen Stoff zu lernen“, sagt Cora Titz vom Deutschen Institut für Interna­tionale Pädagogische Forschung in Frank­furt am Main. Die Gedächt­nisleistung nimmt erst ab etwa 70 Jahren ab. Und selbst dann: Ältere profitieren beim Lernen von ihrer Lebens­erfahrung und können an vorhandenes Wissen anknüpfen.

Wer außerdem ein paar Tipps berück­sichtigt, lernt leichter.

Tipp 1

Lieber regel­mäßig als einmal. Eine Stunde täglich über einen längeren Zeitraum in die Bücher zu blicken ist effektiver, als einen Tag von morgens bis abends durch­zupauken.

Tipp 2

Machen Sie sich Notizen. Ihr Kopf beschäftigt sich intensiver mit dem Lern­stoff, wenn Sie etwas aufschreiben, am besten mit den eigenen Worten.

Tipp 3

Setzen Sie sich Teilziele – nichts prägt sich im Hand­umdrehen ein. Teilen Sie den Lern­stoff in Etappen auf und belohnen Sie sich, wenn Sie einen Schritt voran­kommen. Das ist moti­vierender, als nur das ferne Ziel im Blick zu haben, wie endlich flüssig Eng­lisch zu sprechen.

Weitere Tipps der Stiftung Warentest finden Sie im Internet unter www.test.de/beruf-bildung.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3 Nutzer finden das hilfreich.