Wein Wie aus dunklen Trauben ein Rosé wird

28.09.2016
Wein - Wie aus dunklen Trauben ein Rosé wird
Nur außen rot. Das Frucht­fleisch dunkler Trauben ist meist hell. © Thinkstock

Nun werden sie wieder geerntet: die roten und blauen Trauben für den Rot-, die weißen für den Weiß­wein – und die rosaroten für den Rosé? Nein. Es gibt zwar hell­rote Beeren wie Grauburgunder, doch zählen die zu den weißen Rebsorten. Rosé keltert der Winzer aus roten Reben, verarbeitet sie aber wie weiße: Die Beeren werden leicht gequetscht, helle Maische entsteht. Bevor daraus Most abge­presst und vergärt wird, bleibt sie Stunden oder sogar Tage stehen – Farbpigmente gehen so aus den Beerenschalen über. Für Rotwein wird die Maische übrigens direkt vergoren.

Weintrinker genießen Rosé das ganze Jahr über. Sein Anteil am deutschen Weinmarkt stieg in den vergangenen Jahren stetig, seit 2014 hält er sich aber bei rund 10 Prozent. Am beliebtesten ist Rotwein mit einem Markt­anteil von 48 Prozent vor Weiß­wein mit 42 Prozent. Insgesamt trinken die Deutschen rund 20 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr.

28.09.2016
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