Weihnachtsteller Meldung

Ohne Plätzchen keine Vorfreude aufs Fest. Doch immer mäßig essen.

Eine Adventszeit ohne bunten Teller – das macht keinen Spaß. Doch Vorsicht: Beim Griff zu Spekulatius, Dominostein und Marzipankartoffel sollten Fett und Kalorien nicht völlig außer Acht gelassen werden.

Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Adventsteller in Mode, eine randvoll mit vorweihnachtlichen Leckereien gefüllte Platte. Wobei man seinerzeit durchaus nicht nur süßes Naschwerk als Leckerei empfand. Apfel, Nuss und Mandelkern, so heißt es in einem Gedicht von Theodor Storm, zierten vorwiegend die Teller – und auch die damals noch raren Apfelsinen. Also eigentlich ganz gesunde Snacks.

Nur Süßes wiegt schwer

Heute nimmt sich vor allem die Industrie des bunten Tellers an. An Weihnachtsplätzchen aus industrieller Fertigung ist kein Mangel. Auch nicht an weihnachtlichen Süßigkeiten wie Marzipankartoffeln oder Dominosteinen. Vorsicht: Das Naschwerk hat es in sich und sorgt nicht unbeträchtlich dafür, dass gleich nach Neujahr der Katzenjammer in puncto Speckpolster beginnt. Jedes einzelne Plätzchen, selbst Leichtgewichte wie Spekulatius oder Zimtstern, schlagen mit wenigstens 50 Kilokalorien zu Buche. Sehr süßes und fetthaltiges Gebäck hat noch deutlich mehr. In drei Marzipankartöffelchen stecken beispielsweise gut 100 Kilokalorien, genausoviel wie in einem mittelgroßen Lebkuchen, in einer Scheibe Stollen gar 300 bis 400.

Besser bunt, besser fruchtig

Nehmen Sie den „bunten“ Teller wörtlich: Bestücken Sie ihn nicht nur mit Lebkuchen, Zimtstern, Schokolade und anderen Süßigkeiten, sondern auch mit goldfarbenen Mandarinen, grünen oder rotbackigen Äpfeln und mit Nüssen, die es noch zu knacken gilt. Das macht Weihnachtslaune und ist trotzdem gesund.

Dieser Artikel ist hilfreich. 458 Nutzer finden das hilfreich.