Weihnachtspakete rechtzeitig versenden Meldung

Schon ist es wieder so weit: Das nächste Weihnachtsfest steht vor der Tür. Langsam ists Zeit, sich nach den richtigen Geschenken umzusehen. Besonders für diejenigen, die ihre Gaben an die Lieben schicken möchten. Denn nicht nur die tolle Idee und der gute Kauf sind wichtig, sondern auch der rechtzeitige Versand zum Empfänger. test.de sagt, bis wann Sie Geschenke auf den Weg bringen sollten, damit sie rechtzeitig unter dem Baum liegen, was der Versand kostet und was Sie sonst noch beachten sollten.

Pakete ins Ausland

  • Deutsche Post / DHL: Besonders beeilen sollte sich, wer noch preiswert Päckchen mit der Deutschen Post / DHL ins Ausland schicken will. Mit dem gelben Riesen kosten Päckchen bis zwei Kilogramm innerhalb Europas nur 8,60 Euro. Sie sind allerdings auch zwei bis drei Wochen unterwegs - zu Weihnachten oft sogar länger. Für Päckchen nach Übersee ist es in vielen Fällen sogar schon zu spät: Die brauchen bis zu acht Wochen. Hier hilft nur noch der Luftpostzuschlag - insgesamt 25,80 Euro für unversicherte Päckchen. Etwas schneller aber teurer sind Postpakete. Je nach Bestimmungsland und Gewicht kosten diese Pakete zwischen 17 und 82 Euro. Der Transport erfolgt hier auf dem kombinierten Luft- und Landweg. Späteste Abgabetermine:
    1. Dezember für Pakete nach Osteuropa und außerhalb Europas
    5. Dezember für Luftpostsendungen außerhalb Europas
    7. Dezember für Luftpostsendungen innerhalb Europas.
  • GLS: Eine preiswerte und zügige Alternative zu DHL bietet GLS, ehemals German Parcel Service. Je nach Größe und Land kosten Sendungen innerhalb der EU zwischen 12,30 Euro und 55 Euro. Im Unterschied zu DHL berechnet GLS die Preise nach der Größe der Sendung. Das eigentliche Gewicht der Sendung spielt keine Rolle, solange es unter 40 Kilogramm bleibt. Mit GLS sind daher vor allem schwere aber kleine Sendungen preiswerter als bei DHL. Zudem sind die europaweiten Pakete bei GLS garantiert höchstens vier Werktage unterwegs. Spätester Abgabetermin: 19. Dezember. Wer später kommt, dem bleiben nur teure Expressdienste.

Pakete im Inland

Bei Sendungen im Inland bleibt noch etwas mehr Luft. Doch wegen des hohen Versandaufkommens vor den Feiertagen verlängern sich bei den meisten Paketdiensten die üblichen Laufzeiten. Daher gilt auch hier: Preise und Laufzeiten vergleichen. Neben der Deutschen Post / DHL haben die Paketdienste DPD, GLS und Hermes inzwischen flächendeckende Filialnetze aufgebaut, die zusammen umfangreicher sind als die des gelben Riesen.

  • Deutsche Post / DHL: Wer sich auf das Gesamtgewicht von zwei Kilogramm beschränkt, fährt günstig mit dem Päckchen für 4,30 Euro. Mehr Freiraum bietet ein Pluspäckchen: Bis 15. Dezember verkauft die Deutsche Post Pluspäckchen in den Größen S, M und L für 5,99 Euro - inklusive Packset und Porto für Sendungen bis 20 Kilogramm. Ab 16. Dezember kostet das Pluspäckchen 6,20 Euro. Doch Vorsicht: Päckchen und Pluspäckchen sind bei DHL nicht versichert. Wer zu Weihnachten einen DVD-Rekorder, MP3-Player oder eine Digitalkamera verschicken möchte, sollte diese besser als versichertes Paket versenden - selbst wenn das Gewicht unter zwei Kilogramm liegt. Postpakete bis fünf Kilogramm kosten 7 Euro, bis 10 Kilogramm 10,50 Euro und bis 20 Kilogramm 14 Euro. Diese Pakete sind bis 500 Euro versichert. Eine Zusatzversicherung bis zum Wert von 2 500 Euro kostet 3,50 Euro extra. Für Pakete bis 31,5 Kilogramm bietet das ePaket eine preiswerte Versandmöglichkeit: 9,90 Euro inklusive Abholung an der Wohnungstür. Wie der Name schon sagt, ist dieser Tarif nur bei Bestellung im Internet nutzbar. Auch Höherversicherungen über 500 Euro sind hier nicht möglich. Letzter Abgabetermin für Weihnachtspakete: 20. Dezember.
  • Hermes: Bei Hermes ist der Paketversand in den rund 10 000 Paketshops möglich. Der Preis richtet sich wie bei GLS nach der Größe, allerdings liegt das Höchstgewicht hier bei 25 Kilogramm. Mit 3,90 Euro am günstigsten sind Päckchen, deren längste und kürzeste Seite zusammen nicht mehr als 50 Zentimeter ergeben. Ergibt die Summe der längsten und kürzesten Seite zwischen 50 und 80 Zentimeter, berechnet Hermes 5,90 Euro und für größere Sendungen 8,90 Euro. Wer die Pakete lieber zu Hause abholen lässt, zahlt zwischen 6,90 Euro und 30,90 Euro. Bei Abholung an der Haustür dürfen die Sendungen bis 31,5 Kilogramm wiegen. Vorteil von Hermes: Alle Sendungen sind bis zum Wert von 500 Euro versichert. Letzter Abgabetermin für Weihnachtspakete: 21. Dezember.
  • GLS: In seinen rund 2 800 Paketshops bietet das Unternehmen ebenfalls einen gewichtsunabhängigen Tarif für Sendungen bis 40 Kilogramm. Je nach Größe steigen die Preise von 4 Euro für das kleinste bis 13,80 Euro für das größte Paket. Alle Sendungen sind bis 750 Euro versichert. Letzter Abgabetermin für Weihnachtspakete: 22. Dezember. Eine Garantie für die Zustellung bis Heiligabend gibt GLS jedoch nur für Sendungen, die bis zum 19. Dezember im Paketshop eintreffen.

Überblick: Preise in den Paketshops
Für Kinder: Adressen der Weihnachtspostämter
Tipps: Wie Sie Weihnachtspakete richtig auf den Weg bringen

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