Weihnachtsbaumständer von Aldi Nord Schnelltest

Damit zum Weihnachtsfest nichts schief geht, hat der Discounter Aldi Nord schon jetzt einen Baumständer für 15,99 Euro im Angebot. Ob er Tanne, Kiefer oder Fichte sicher hält, zeigt der Schnelltest.

Einseiltechnik

Die Zeiten, in denen der Weihnachtsbaum mühsam und schweißtreibend im Baumständer mit Schrauben justiert werden musste, sind schon lange vorbei. Mittlerweile gibt es moderne Konstruktionen wie Seilzug- mit Klemmsystem. Hier reicht es aus, den Baum senkrecht in den Ständer zu setzen, fest auf den Mitteldorn zu drücken und mittels Fußpedal mit ein paar Auf- und Abbewegungen festzuspannen. Durch die Einseiltechnik legen sich die Spanner automatisch auch an knorrigen, unrunden Stämmen passgenau und sicher an.

Fester Stand

So einfach klappt das Aufstellen des Weihnachtsbaumes auch mit dem Baumständer von Aldi. Er besitzt die so genannte Einseil-Technik, bei der die Seilschlinge direkt durch alle Klammern verläuft. Nerviges Justieren ist nicht notwendig. Im Testlabor stand der Weihnachtsbaum schon nach kurzer Zeit gerade und fest im Baumständer. Für die Sicherheit ist es jedoch wichtig, die vorgegebene Baumhöhe einzuhalten. Im Falle des Aldi-Baumständers heißt das: Höher als 2,20 Meter darf der Weihnachtsbaum nicht sein. Ganz schmächtige Bäumchen mit einem Stammdurchmesser von nur etwa zwei Zentimetern sind für den Baumständer nicht geeignet. Dickstämmige Nordmanntannen sind aber kein Problem. Denn in den Aldi-Weihnachtsbaumständer passen Stämme bis zu elf Zentimeter Durchmesser. Um den Baum tief genug in den mittleren Führungsdorn drücken zu können, muss der Stamm gerade abgeschnitten sein. Zudem sollte der Baumständer auf einem ebenen und festen Boden stehen.

Hinweis: Arretieren Sie nach Auf- und Feststellen des Baumes den Spannhebel. Sonst kann es passieren, dass sich die Klemmung löst, wenn Sie versehentlich den Spannhebel leicht berühren.

Wasserstandsanzeige

Weihnachtsbäume müssen regelmäßig frisches Wasser bekommen, damit sie sich lange halten und nicht austrocknen. Zudem erhöht das Wasser die Standsicherheit. Allerdings ist beim Nachfüllen Fingerspitzengefühl gefragt: Der Wasserstand lässt sich beim Befüllen nur schwer ablesen. Hinzu kommt: Der Hersteller gibt einen maximalen Wasserstand von drei Litern an. Im Testlabor schlug die Wasserstandsanzeige aber schon bei 2,6 Litern an. Wer nicht möchte, dass Teppich oder Parkett nass werden, muss also vorsichtig gießen.

Sicherheitsangaben

Die notwendigen Sicherheits- und Warnhinweise finden Käufer in der beiliegenden Gebrauchsanleitung. Diese ist jedoch in relativ kleiner Schrift verfasst und daher vor allem für Ältere schlecht lesbar.

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