Strand­szene. Viele halten Weich­spüler für ein über­flüssiges Luxus­produkt. Zum Malen immerhin eignen sich einige ganz gut, wie der Malversuch eines Kollegen beweist.

Für manche sind Weich­spüler schlicht über­flüssig, für andere unver­zicht­bar. Im Test schneiden die meisten eher mittel­mäßig ab. 21 Weich­spüler hat die Stiftung Warentest geprüft, darunter bekannte Marken wie Lenor und Softlan sowie Handels- und Discounterware von Aldi, Edeka, Lidl & Co (Preise pro Wasch­gang: 2 bis 15 Cent). Nur sechs Produkte bekommen im Prüf­punkt Weichheit der Wäsche die Note Gut. Viele Produkte strapazieren auf Dauer Fasern und lassen Farben verblassen.

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TestWeich­spüler im Testtest 10/2019
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Kuscheln mit Tensiden

Weich­spüler enthalten katio­nische Tenside, die an der Oberfläche der Wäsche­stücke haften bleiben und dafür sorgen, dass sich die Textilien nach dem Trocknen weicher anfühlen. Insgesamt 21 Weich­spüler haben die Tester unter die Lupe genommen: Wie weich machen sie die Wäsche tatsäch­lich? Wie saug­fähig sind weich­gespülte Textilien, wird deren Wasser­aufnahme­fähig­keit durch Weich­spüler beein­trächtigt? Schonen die Mittel Fasern und Farben? Vermindern sie Knittern? Erleichtern sie das Bügeln?

Das bietet der Weich­spüler-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 21 Weich­spüler. Sechs erhalten das test-Qualitäts­urteil Gut. Die meisten Produkte schneiden eher mittel­mäßig ab. Eines ist sogar mangelhaft. Die Testsieger machen die Wäsche fühl­bar weicher als andere Weich­spüler.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären, wie Wäsche auch ohne Weich­spüler flauschig weich wird. Und wir haben Experten befragt, wie die menschliche Haut auf die in Weich­spülern enthaltenen Duft­stoffe reagiert – eine Frage, die vor allem Allergiker umtreibt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 10/2019.

Der teuerste Weich­spüler macht nicht weich

Im Prüf­institut beur­teilten sieben erfahrene Prüfe­rinnen die Weichheit von mit Weich­spüler behandelten Frottier- und Bett­wäsche­proben im Vergleich zu unbe­handelten Textilien. Ergebnis: Die Qualitäts­unterschiede sind groß. Nur sechs Mittel bekommen am Ende das Qualitäts­urteil Gut. Ausgerechnet das teuerste Produkt fiel im Test durch; es erzielte keine weichmachende Wirkung.

Stress für Textilien und Farben

„Schützt Fasern und Farben“ – so oder ähnlich lautet ein Versprechen auf vielen Weich­spülerflaschen. Für Verbraucher klingt das verlockend. In der Unter­suchung wurde dies bei allen Test­kandidaten geprüft. Über­raschung: Die meisten schneiden hier nur ausreichend ab. Farben verblassten beim Waschen auf Dauer etwas schneller als ohne Zusatz von Weich­spüler. Und die Fasern der Prüf­textilien litten vergleichs­weise etwas stärker.

Gewässerbelastung eher gering

Die in den Weich­spülern verwendeten Tenside sind biologisch abbaubar. Im Prüf­punkt Gewässerbelastung schneiden daher alle getesteten Produkte gut ab. Neben Tensiden enthalten die meisten Weich­spüler aber auch Duft­stoffe und andere Chemikalien.

Wenn über­haupt, dann spar­sam

Jedes Waschen mit Weich­spüler belastet die Umwelt – auch durch Einflüsse von Produktion, Trans­port und Entsorgung. Wenn durch die Verwendung von Weich­spülern Farben eher verblassen oder Fasern leiden, muss der Verbraucher die Textilien womöglich sogar vorzeitig ersetzen. Fazit: Wer nicht auf weiche Wäsche verzichten möchte, sollte Weich­spüler daher zumindest möglichst gezielt und spar­sam dosieren. Die Test­ergeb­nisse der Stiftung Warentest helfen bei der Auswahl.

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