Weichmacher Meldung

Kleinkinder in Europa werden künftig besser geschützt sein vor gefährlichen Weichmachern in Plastikspielzeug. Seit 1999 gilt ein Verbot für die so genannten Phthalate in Babyspielzeug. Die im Juli verabschiedete Richtlinie verbietet die Verwendung der Weichmacher aber generell. Diese Regelung müssen die EU-Mitgliedstaaten spätestens ab Herbst 2006 einhalten. Sie gilt auch für Importe. Da kleine Kinder Spielzeug gern in den Mund nehmen, können sich die gefährlichen Stoffe lösen und über die Schleimhaut im Körper einlagern. Die sechs verbotenen Weichmacher stehen im Verdacht, Krebs erregend, fortpflanzungsgefährdend und erbgutverändernd zu sein. Als Alternative gilt Zitronensäure. Sie wird als unbedenklich eingestuft und macht Beißring, Barbie & Co. auch weich und biegsam.

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