Arbeitgeberleistungen: Jobticket

Weg zur Arbeit Meldung

30 Cent pro Entfernungs-kilometer: Egal ob per Bahn, Bus, Auto, Fahrrad, zu Fuß.

Zahlt die Firma für öffentliche Verkehrsmittel, spart das Steuern und Sozialabgaben.

Auf das Jobticket sind keine Steuern und Sozialabgaben fällig, wenn es nicht teurer als 44 Euro pro Monat ist. Laut Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2005 ist die Freigrenze für Jahrestickets anwendbar, wenn 44 Euro nicht überschritten werden und das Ticket monatlich zurückgegeben werden kann.

Zahlt die Firma die „Bahncard 100“, bleibt das steuerfrei, wenn die Kosten für dienstliche Bahnfahrten den Preis der Bahncard übersteigen.

Nutzt der Arbeitnehmer einen Firmenwagen, darf er pauschal 30 Cent pro Kilometer Hin- oder Rückfahrt absetzen. Dafür erhöht sich sein steuerpflichtiges Monatsgehalt in der Regel pro Kilometer um 0,03 Prozent vom Bruttolistenpreis des Firmenwagens.

Beispiel: Der Wagen kostet 30 000 Euro, das macht pro Kilometer 9 Euro Steuer. Bei täglich zehn Kilometern Arbeitsweg müssen dann pro Monat 90 Euro zusätzlich versteuert werden.

Unterwegs mit verschiedenen Verkehrsmitteln: Viele fahren mal mit dem Auto, mal mit der Bahn zur Arbeit. Oder sie nutzen verschiedene Verkehrsmittel am selben Tag (Park and Ride). In diesen Fällen führt eine für jeden Arbeitstag getrennte Rechnung zum höchsten Werbungskostenabzug. Das Finanzamt rechnet manchmal anders, ist damit aber kürzlich vor Gericht gescheitert.

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