Wechselnde Arbeits­stätten Verpflegung bringt mehr Steuerersparnis

0

Arbeitnehmer dürfen unbe­fristet Verpflegungs­pauschalen als Werbungs­kosten absetzen, wenn sie an wechselnden Arbeits­stätten arbeiten und an keiner länger als drei Monate beschäftigt sind. Das hat der Bundes­finanzhof im Fall eines Außen­dienst­mit­arbeiters bestätigt, der auswärts stets in derselben Unterkunft über­nachtete. Bei ihm richtet sich die Höhe der Pauschalen nach der Abwesenheit von der Heimatwohnung (BFH, Az. VI R 95/13).

Der Kläger lebte von Montag bis Freitag auswärts in einer Pension. Von dort steuerte er verschiedene Bereiche seines Vertriebs­bezirks an. Das Finanz­amt wollte seine Verpflegungs­pauschalen je nach Abwesenheit von der Pension berück­sichtigen. Der Bundes­finanzhof nahm dagegen die längere Abwesenheit von der Heimatwohnung als Maßstab. Für jeden Tag, den der Kläger 24 Stunden von daheim abwesend ist, darf er den Höchst­betrag von 24 Euro als Werbungs­kosten ansetzen.

0

Mehr zum Thema

  • Dokumente aufbewahren Welche Fristen gelten – wie Sie Ordnung halten

    - Ist das wichtig? Kann das weg? Das fragen sich viele Menschen angesichts alter Unterlagen. Wir erklären, wie lange Sie Rechnungen, Verträge oder Auszüge aufheben sollten.

  • Krankenkassen-Bonus Was Steuerzahler wissen müssen

    - Wer auf eigene Kosten etwas für seine Gesundheit tut, bekommt häufig von der Krankenkasse Geld zurück. Wir erklären, wie Finanz­ämter Bonuszah­lungen berück­sichtigen.

  • Doppelte Haus­halts­führung und die Steuer Kosten für Einrichtung voll abzieh­bar

    - Kosten für Möbel und Haus­halts­artikel eines beruflich benötigten Zweit­haus­halts lassen sich grund­sätzlich voll­ständig absetzen. Das hat der Bundes­finanzhof...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.