Wechselkurs Meldung

Das Euro-Dollar-Verhaltnis nähert sich seinem Ursprung im Januar 1999.

Fast drei Jahre lang hat der Euro gegenüber dem US-Dollar kontinuierlich zugelegt. Doch seit Beginn des Jahres weist der Trend in die andere Richtung. Immerhin um die 9 Prozent hat die europäische Gemeinschaftswährung von ihrem Höchststand Ende 2004 eingebüßt.

Für deutsche Unternehmen und Anleger hat die Euro-Schwäche eher Vor- als Nachteile. Deutsche Produkte werden für ausländische Käufer billiger, was die Absatzchancen auf den Weltmärkten erhöht. Und der deutsche Anleger kann sich bei seinen US-Investments über Währungsgewinne freuen. Seine Anlage in ­Dollar ist nun in Euro gerechnet mehr wert.

In den vergangenen Jahren litten viele Aktienfonds, die auch in US-Titel investieren, neben den schwachen Börsen auch unter dem starken Euro. Dies könnte sich jetzt umkehren. Doch die Entwicklung von Wechselkursen lässt sich nie vorhersagen. Ob der US-Dollar dauerhaft zulegen wird, ist keineswegs sicher. Anleger sollten deshalb nur einen kleinen Teil ihres Vermögens in Fremdwährung stecken.

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