Impotenz und Inkontinenz

Je nach Ort und Größe des Prostatakrebses ist es nicht immer möglich, bei einer Operation das für die Erektion zuständige Nervenbündel zu erhalten. Eine solche Impotenz kann in bis zu 10 Prozent aller Fälle auftreten, wenn der Eingriff in der Nähe des zuständigen Nervenbündels erfolgt. Auch die Operation selbst kann Ursache für einen psychisch bedingten Potenzverlust sein.

In 30 Prozent der Fälle ist ebenfalls mit einer leichten bis schweren Inkontinenz zu rechnen. Auch bei einer Strahlenbehandlung örtlich begrenzter Tumoren sind solche Komplikationen zum Teil zu erwarten.

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