Wechsel­jahre

Besser durch die Wechsel­jahre

24.08.2015

Eine gesunde Lebens­weise tut Frauen in den Wechsel­jahren gut – Tipps gegen die Hitze, für mehr Körpergefühl und Vitalität.

Inhalt

Cool bleiben

Wechsel­jahre - Was Beschwerden wirk­lich lindert
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Ventilator nutzen, Fenster aufreißen, kaltes Wasser über die Hand­gelenke laufen lassen: Viele Tipps gegen Hitzewal­lungen sind altbekannt – und wirkungs­voll. Das gilt auch für den durchaus eleganten Fächer und das Zwiebelprinzip: Kleidung aus mehreren Schichten, sodass bei Bedarf Hüllen fallen können. Manche Frauen bemerken individuelle und vermeid­bare Auslöser für Hitzeatta­cken wie Stress, Alkohol, heiße Getränke, scharfes Essen.

Gesund ernähren

Wechsel­jahre - Was Beschwerden wirk­lich lindert
© StockFood / Eising Studio

Ab den Wechsel­jahren braucht der Körper weniger Energie – Frauen nehmen leichter zu. Bewusste Ernährung steuert gegen: viel Gemüse, Obst, Seefisch, Voll­korn, Pflanzen­fett, etwa Oliven- und Rapsöl. Mäßigung ist bei Fleisch, Süß- und Knabberkram angesagt. Gesunde Kost schützt auch vor altersbedingten Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen. Zudem steigt nach den Wechsel­jahren das Osteoporose-Risiko. Kräftigen lassen sich die Knochen mit Kalzium, etwa durch viel Milch, Milch­produkte oder kalziumreiches Mineral­wasser. Egal ob Wasser, Tee, Schorle: Trinken ist wichtig – auch für straffe Haut.

Viel bewegen

Wechsel­jahre - Was Beschwerden wirk­lich lindert
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Sport tut in den Wechsel­jahren gut. Er hält schlank und wirkt günstig auf Kreislauf, Psyche und Körpergefühl. Zudem stärkt Bewegung nach­weislich die Knochen und schützt so vor Osteoporose. Anfän­gerinnen sollten verschiedene Sport­arten ausprobieren und die aussuchen, die zu ihnen passen. Training mit der Freundin oder in einer festen Gruppe macht Spaß und erhöht die Motivation.

Schön entspannen

Akute Aufregung und chro­nischer Stress können Hitzewal­lungen auslösen und zudem auf die Stimmung schlagen. Das lässt sich nicht immer vermeiden. Gezielte Entspannungs­übungen erhöhen jedoch die innere Gelassenheit. Yoga, auto­genes Training und Meditations­techniken sind zum Beispiel in Kursen erlern­bar. Einfach ausprobieren lässt sich diese Übung: Morgens und abends je 10 Minuten aufrecht hinsetzen, lang­sam und tief in den Bauch atmen.

Erhol­sam schlummern

Manche Frauen schlafen schlecht, aufgeschreckt von nächt­lichen Schweiß­attacken. Dagegen helfen luftige Schlafkleidung sowie Bett­wäsche und eine leichte Decke. Ist sie nass­geschwitzt, einfach umdrehen. Manche deponieren Wechsel­decken, -laken und -wäsche am Bett. Beim Einschlafen können zum Beispiel Phantasie­reisen durch schöne Land­schaften helfen – und Gelassenheit, wenn es nicht gleich klappt. Auch mit wenig Schlaf fühlen sich viele Menschen durch­aus leistungs­fähig. Grundsätzlich günstig: ein dunkles und kühles Schlaf­zimmer, keine späten und schweren Mahl­zeiten am Abend, Entspannungs­phasen zwischen Tagakti­vität und Nacht­ruhe.

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