Aroma ist nicht gleich Aroma: Die Aroma­typen am Beispiel „Apfel“

Apfelaroma. Stammt zu 100 Prozent aus der namens­gebenden Frucht: Apfelaroma muss ausschließ­lich aus Aroma­stoffen des Apfels bestehen.

Natürliches Apfelaroma. Mindestens 95 Prozent müssen vom Apfel stammen. Apfelfremde, natürliche Aroma­stoffe dürfen den Apfel­geschmack abrunden, ihn aber nicht verstärken.

Natürliches Apfelaroma mit anderen natürlichen Aromen. Hier sind mehr als 5 Prozent natürliches Fremdaroma erlaubt. Der namens­gebende Frucht­anteil, in diesem Fall Apfel, muss aber so groß sein, dass sein Geschmack leicht zu erkennen ist.

Natürliches Aroma. Es muss aus natürlichen – pflanzlichen oder tierischen – Ausgangs­stoffen hergestellt sein. Nur bestimmte Verfahren sind erlaubt. Aus dem Apfel muss hier nichts stammen, der Geschmack ist nur apfel­ähnlich.

Aroma. Dahinter verbergen sich alle chemisch hergestellten Aroma­stoffe.

Grund­sätzlich gilt: Alle Aromen sollten so deklariert werden, dass der Verbraucher nicht getäuscht wird.

Dieser Artikel ist hilfreich. 117 Nutzer finden das hilfreich.