Tipps

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Richtig sortieren

Trennen Sie weiße und bunte Wäsche, außerdem unempfind­liche von Wolle und Feinem. Die richtige Sortierung ist wichtig. Sie ermöglicht es, das optimale Waschprogramm zu wählen. Wolle und Feines hat zum Beispiel andere Ansprüche an Waschmittel, Wassermenge, Waschzeit und Schleudergeschwindigkeit als weiße Wäsche. Beachten Sie zudem die Pflegehinweise auf dem Etikett der Wäsche.

Richtig füllen

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Beladen Sie die Waschmaschine immer voll. Gleichzeitig ist ein Überladen der Maschine auch nicht empfehlenswert. Ist die Trommel zu voll, kann sich das Wasser-Waschmittel-Gemisch nicht bestmöglich verteilen.

Eine halb beladene Trommel braucht auch nur halb so viel Wasser und Waschmittel.

Wiegen Sie die Wäsche, so bekommen Sie ein Gefühl da­­­­für, wie viel vier oder fünf Kilo Wäsche wirklich sind.

Richtig temperieren

Waschen Sie Feines und Wolle höchstens bei 30 °C (siehe Pflegeetiketten). Für Buntes reichen 40 °C und bei weißer Wäsche tun es 60 °C. Die heutigen Waschmittel sind so entwickelt, dass sie ihre volle Waschkraft schon bei diesen Temperaturen entfalten. Außerdem werden die meisten Krankheitskeime bei 60 °C abgetötet. Auf Vorwäschen sollten Sie verzichten. Besser ist es, hartnäckige Flecken wie Gras oder Obst vorzubehandeln.

Richtig dosieren

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Dosieren Sie das Waschmittel gemäß der Dosieranleitung. Da der Großteil der Wäsche nur leicht verschmutzt ist, reicht die kleinste angegebene Menge Waschmittel aus. Mehr macht die Wäsche nicht sauberer. Eine Überdosierung von Waschmittel ist an übermäßiger Schaumbildung zu erkennen. Der Schaum bremst die Wäsche aus und die mechanischen Kräfte in der Maschine können nicht mehr richtig wirken.

Weich genug

Weichspüler werden gern benutzt, um die Wäsche angenehm weich und duftend zu machen. Da sie aber die Sauberkeit der Wäsche nicht beeinflussen, kann man auf sie verzichten. Die Wasserenthärter in den Waschmitteln reichen aus, um die Wäsche tragbar weich zu machen. Außerdem belasten die Wirksubstanzen von Weichspülern, in der Regel kationische Tenside, Gewässer und Organismen zusätzlich.

Leine statt Trockner

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Wäsche lässt sich am umweltfreundlichsten trocknen, indem sie an der frischen Luft oder im Trockenraum aufgehängt wird. Bei Gebrauch eines Trockners lohnt es sich, die Wäsche in der Waschmaschine bei mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute zu schleudern. Dadurch ist sie trockener als bei beispielsweise 600 Umdrehungen pro Minute und der Trockner benötigt weniger Energie für die restliche Trocknung.

Fest statt flüssig

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Waschpulver (und Tabs) waschen sauberer als Flüssigwaschmittel. Das haben wir bei den Tests von Vollwaschmitteln in Heft 9/03 und von Colorwaschmitteln in Heft 3/04 festgestellt. Außerdem belasten die Flüssigen die Umwelt stärker als Pulver und Tabs, weil sie mehr Tenside enthalten. Die Kunststoffflaschen der Flüssigwaschmittel verursachen auch mehr Verpackungsmüll als die Folienverpackungen der Pulver.

Kompakt statt Jumbo

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Durch Waschpulver, die in Zehn-Kilo-Packungen – so genannten Jumbos – verkauft werden, ge­langen mehr Chemikalien in die Gewässer als bei Kompaktwaschmitteln. Die Wirkstoffe in den Kompakten sind hoch do­siert und effektiv zusammengesetzt. So können Sie mit einem Kilo Kompakt-Vollwaschmittel 16 Waschladungen à 4,5 Kilo waschen. Mit einem Kilo Jumbo-Vollwaschmittel schaffen Sie dagegen nur 9,5 mal 4,5 Kilo.

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