Tipps

Für alles Weiße und für farb­echte Textilien mit starken Verschmut­zungen brauchen Sie ein Voll­wasch­mittel. Es eignet sich für alle Programme – von kalt bis Koch­wäsche. Hersteller verwenden verschiedene Begriffe, etwa „Universalwasch­mittel“. Im Zweifel erkennen Sie Voll­wasch­mittel daran, dass der Zusatz „Color“ fehlt, meist steht auch „95 Grad“ auf der Packung. Pulver für Weißes enthalten neben Tensiden und Enzymen gegen den Schmutz auch Bleiche und optische Aufheller. Sie waschen besonders sauber und hellen auf. Aber Farben können sich verändern.

Für alles Bunte sind Color­wasch­mittel ohne Bleiche ideal. Sie waschen von kalt bis 60 Grad, schonen die Farbe und schützen vor unlieb­samen Farb­über­tragungen. Optische Aufheller können aber auch drin sein, was schlecht für Pastell­farben sein kann.

Für alles aus Wolle und Seide ist ein Woll­wasch­mittel am besten. Es ist ph-neutral und enthält keine Enzyme (Protease). Manche Proteasen können Wolle und Seide angreifen.

Für richtiges Dosieren steht die Dosier­tabelle auf der Verpackung, meist auf der Rück­seite. Je nach Wasser­härte (Wasser­versorger fragen) und Verschmut­zung müssen Sie mehr oder weniger Wasch­mittel nehmen. Das ist nicht bei allen Produkten gleich und kann sich auch mal ändern, zum Beispiel bei neuer Rezeptur. Die Angaben gelten meist für 4,5 Kilogramm Trocken­wäsche. Passt mehr in die Maschine, müssen Sie auch mehr Wasch­mittel hinein­geben, für Programme mit geringerer Beladung weniger.

Für die richtige Temperatur wählen Sie für Weißes höchs­tens 60 Grad, für Buntes 30 oder 40 Grad, für Fein­wäsche und Wolle maximal 30 Grad Celsius. Koch­wäsche ist nur dann nötig, wenn zuhause anste­ckende Krankheiten grassieren oder besondere Hygiene erforderlich ist, etwa bei pflegebedürftigen Angehörigen. Verzichten Sie auf die Vorwäsche.

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