Wasch­tipps

Nach­haltig waschen zahlt sich aus. Wer mit möglichst wenig Strom, Wasser und Chemie wäscht, schont die Umwelt und den Geldbeutel. So geht’s.

  • Wäsche sortieren. Trennen Sie Weißes und Farbiges, unempfindliche Textilien von Wolle und Fein­wäsche. So können Sie stets das optimale Wasch­programm wählen. Beachten Sie dabei die Wasch- und Pfle­geanleitungen auf den Textiletiketten.
  • Nied­rige Temperaturen. Waschen Sie Fein­wäsche und Wolle bei maximal 30 Grad Celsius, Buntes bei 30 oder 40 Grad und Weißes höchs­tens bei 60 Grad. Moderne Wasch­mittel entfalten ihre volle Wasch­kraft schon bei diesen Temperaturen. Koch­wäsche ist höchs­tens dann nötig, wenn im Haushalt anste­ckende Krankheiten grassieren oder besondere Hygiene erforderlich ist, zum Beispiel bei pflegebedürftigen Angehörigen. Verzichten Sie auf die Vorwäsche.
  • Trommel voll ausnutzen. Beladen Sie die Wasch­maschine stets mit der für das jeweilige Programm zulässigen Höchst­menge. Fünf Kilo trockene Wäsche sind zum Beispiel: 7 Frot­teehand­tücher in Stan­dard­größe (etwa 1,5 Kilogramm), Bett­bezug, Kopf­kissen und Laken für eine Person (knapp 2 Kilogramm), 6 Geschirr­tücher (rund 300 Gramm), 7 Paar Baumwoll­socken (etwa 300 Gramm), 14 Slips und 6 Herren­unterhemden (rund 1 Kilogramm).
  • Wasch­mittel richtig dosieren. Je nach Verschmut­zungs­grad, Füll­menge und Wasser­härte – nicht zu viel, nicht zu wenig. Die Angaben dazu stehen auf den Wasch­mittel­packungen. Die Wasser­härte sagt Ihnen das Versorgungs­unternehmen. Bei richtiger Wasch­mittel­dosierung brauchen Sie keinen separaten Entkalker für die Maschine. Der ist bereits im Wasch­mittel enthalten. Unsere Wasch­mittel­tests finden Sie auf der Themenseite Waschmittel.
  • Flecken vorbehandeln. Hartnä­ckige Flecken, etwa durch Fett, Wein, Matsch und Blut behandeln Sie am besten mit Flecken­mittel vor oder Sie geben Fleckensalz zum Wasch­gang dazu. Das ist ökologischer, als mehr Wasch­mittel zu nehmen oder eine höhere Wasch­temperatur zu wählen.
  • Hygie­nische Sauber­keit. Wenn es Ihnen auf hygie­nische Sauber­keit ankommt, etwa bei kranken Personen im Haushalt, wählen Sie möglichst kein Energiespar­programm sondern – sofern vorhanden – ein Normal­programm mit mindestens 60 Grad und benutzen Sie ein Voll­wasch­mittel. Ansonsten reichen 40 Grad.
  • Maschine richtig pflegen. In der Wasch­maschine sammelt sich Rest­wasser. Dort vermehren sich gerne Bakterien. Daher sollten Sie Tür und Wasch­mittel­kammer nach der Wäsche offen lassen, damit Rest­wasser verdunsten kann. Von Zeit zu Zeit sollte auch ein 60-Grad-Programm mit Voll­wasch­mittel laufen, um einer Verkeimung vorzubeugen. Das kann auch ein Leer­lauf sein. Fängt die Wäsche oder die Maschine an zu müffeln, legen Sie einen Koch­wasch­gang mit Voll­wasch­mittel ohne Wäsche ein.
  • Wasch­trockner richtig behandeln. Lassen Sie den Wasser­hahn auch beim Trocknen geöffnet. Das Gerät zieht Wasser zum Kühlen. Beim Abpumpen spült es auch Flusen aus. In den Gummi­laschen am inneren Trommelrand können sich trotzdem Flusen ansammeln. Dort sitzen Luft­löcher fürs Trocknen, die nicht verstopfen dürfen. Sonst über­hitzt die Maschine. Wischen Sie die Laschen regel­mäßig mit einem Lappen aus.

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TestWasch­maschinen27.09.2017
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