EU-Energielabel: Spar­sam nur in zwei Programmen

Wasch­maschinen Test

Das Energielabel. Es ist ein europaweit einheitliches Etikett und informiert über die wichtigsten tech­nischen Daten. Im Mittel­punkt steht der Strom­verbrauch, dargestellt als Energieeffizienz­klasse. Das Label basiert auf Verordnungen der Europäischen Union. Seit mehr als zehn Jahren ist es Pflicht für Wasch­maschinen.

40- und 60-Grad-Baumwolle. Ermittelt wird der jähr­liche Strom- und Wasser­verbrauch in zwei Programmen:40- und 60-Grad-Baumwolle. Das Etikett gibt an, wie hoch der Verbrauch in diesen Label­programmen für einen Zyklus von 220 Wasch­gängen mit unterschiedlicher Beladung ist – je geringer der Strom­verbrauch, desto besser die Effizienz­klasse. Der Verbrauch anderer Programme bleibt unbe­rück­sichtigt.

Nur A-Klasse für Wasch­maschinen. Die Effizienz­klassen reichen von D bis A+++. Seit Dezember 2011 dürfen in der EU nur noch Wasch­maschinen der Klasse A und besser verkauft werden. B, C und D sind nicht mehr auf dem Markt. Ab Dezember 2013 fällt auch die A-Klasse weg. Dann müssen Wasch­maschinen mindestens die Effizienz­klasse A+ haben.

Weitere Angaben. Auf dem Label ist auch die maximale Füll­menge in Kilogramm vermerkt, die Schleuder­leistungs­klasse, die angibt, wie trocken die Wäsche wird, sowie die Laut­stärke beim Waschen und Schleudern in Dezibel. Früher stand auch die Wasch­wirkungs­klasse drauf. Seit 2012 dürfen Anbieter EU-weit nur noch Maschinen mit guter Wasch­wirkung verkaufen.

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