So sind wir vorgegangen

Im internationalen Gemeinschaftstest unter Federführung der Stiftung Warentest: Die 8 Anbieter der 13 Waschmaschinen aus dem Warentest. Die Untersuchung basiert auf 35 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung (siehe CSR Waschmaschinen: Projektspezifische Kriterien). Jeder Anbieter erhielt einen Fragebogen. Wenn er zustimmte, wurde er im Unternehmen und im Fertigungsbetrieb durch Experten zur Überprüfung besucht. Falls vom Anbieter erlaubt, wurden zusätzlich Arbeiter interviewt. Bewertet wurden auch die Be­antwortung verdeckter Kundenanfragen, der In­ter­netauftritt und Produktunterlagen.

Untersuchungszeitraum: 2/2008 bis 6/2008.

SOZIALES (FERTIGUNGSSTÄTTE)

Bewertet wurden soziale Mindeststandards für die Fertigung: u. a. Definition von Anforderungen, Kommunikation, Überprüfung. Dazu freiwillige soziale Maßnahmen wie u. a. fami­lienfreundliche Angebote, Absicherung der Altersversorgung, Gesundheitsförderung, Weiterbildung, Anteil der Auszubildenden, Schwer­behinderten und Frauen in Führungspositionen.

UMWELT (FERTIGUNGSSTÄTTE)

Bewertet wurden ökologische Anforderungen an die Waschmaschine und deren Produktion: unter anderem Definition von Anforderungen, Kommunikation und Überprüfung.

UNTERNEHMENSPOLITIK DES ANBIETERS

Überprüft wurden u. a. Leitlinien zum sozialen und ökologischen Handeln, zur Verankerung des Umweltschutzes, zur Umsetzung ökologischer Beschaffungsrichtlinien sowie zum Engagement in Sozial- und Umweltprojekten.

UMGANG MIT BESCHÄFTIGTEN (ANBIETER)

Bewertet wurden freiwillige soziale Maßnahmen wie u. a. familienfreundliche Angebote, Altersversorgung, Gesundheitsförderung, Weiterbildung, Anteil der Auszubildenden, Schwerbehinderten, Frauen in Führungspositionen.

VERBRAUCHERINFORMATION (ANBIETER)

Ausgewertet wurden Produktinformatio­nen, Informationen im Internet sowie fünf verdeck­te Kundenanfragen.

TRANSPARENZ (ANBIETER)

Einbezogen wurden öffentliche Berichte, die Teilnahme an der Befragung, die Bereitschaft zur Überprüfung beim Anbieter und in dessen Fertigung, Austausch mit Interessengruppen (NGOs), Genehmigung von Arbeiterinterviews. Wurden diese Interviews verweigert, wurde die Transparenz um eine Stufe abgewertet.

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