Tipps

  • Label und Klasse. Das Energielabel kennzeichnet Waschmaschinen nach Klassen. Von A = gut und sparsam bis G = schlecht und nicht sparsam. Das Eurolabel wird in drei Kategorien vergeben: für Energieverbrauch, Waschwirkung und Schleuderwirkung. Sparen Sie am ehesten an der Schleuderwirkung.
  • Schleuderkraft. Je schneller die Maschine schleudert, desto trockener wird die Wäsche. Wählen Sie eine Waschmaschine mit mindestens 1 200 Umdrehungen, wenn Sie die Wäsche anschließend im Wäschetrockner trocknen. Das spart Zeit und Strom. Wenn Sie die Wäsche auf der Leine trocknen, reichen etwa 1 000 Schleudertouren.
  • Leise waschen. Isolierte Gehäuse und leise Motoren verringern die Geräuschentwicklung beim Waschen und Schleudern. Gut für hellhörige Häuser oder Mietwohnungen. Die Testtabelle unter Komplett + Interaktiv zeigt besonders leise Modelle.
  • Schalter und Anzeige. Die Bedienblende ist die Steuerzentrale der Maschine. Prüfen Sie Schalter, Beschriftung und Display: Erklärt sich die Maschine von selbst? Einige Maschinen arbeiten heute menügeführt – wie beim Computer. Beispiel: Bauknecht und AEG. Probieren Sie aus, ob Ihnen das gefällt.
  • Bullauge. Große Bullaugen, die sich weit öffnen lassen, erleichtern das Be- und Entladen der Waschmaschine. Probieren Sie das vor dem Kauf.
  • Programme. Checken Sie Ihren Kleiderschrank und stellen Sie fest, welche Programme Sie brauchen. Beispiel: Wer gern Wolle und Seide trägt, braucht Woll- und Handwaschprogramme. Wählen Sie eine Maschine mit Schnellprogramm oder Zeit-Spar-Funktion, wenn Sie Ihre Kleidung häufig wechseln. Das verkürzt die Waschzeit bei fast sauberer Wäsche.
  • Aquastop-System. Wichtig für alle Maschinen, die auch unbeaufsichtigt laufen – beispielsweise per Zeitschaltung. Verschiedene Sicherungen verhindern das Auslaufen von Wasser: ein Sicherheitsventil am Wasserhahn und eine Bodenwanne mit Schwimmerschalter.

So waschen Sie sparsam

  • Trommel ausnutzen. Beladen Sie die Maschine bis zum Maximum. So sparen Sie Wasser, Waschmittel und Strom. Waschmaschinen für sechs oder sieben Kilogramm Wäsche sind nichts für Singles.
  • Eine Ladung. Fünf Kilo Wäsche sind zum Beispiel: 7 Frotteehandtücher in Standardgröße etwa 1,5 kg, Bettbezug, Kopfkissen und Laken für eine Person knapp 2 kg, 6 Geschirrtücher rund 300g, 7 Paar Baumwollsocken etwa 300g, 14 Slips und 6 Herrenunterhemden rund 1 kg. Erst damit ist die Maschine voll.
  • Flusensieb. Hier sammeln sich Fusseln, Haare und Fasern aus der Wäsche. Reinigen Sie das Flusensieb regelmäßig. Sonst spült die Maschine schlecht und kann kaputtgehen.

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