Waschmaschinen: test-Kommentare

Waschmaschinen Test

Die Preishits

Waschmaschinen Test

Jeweils von oben nach unten:
Quelle/Privileg Dynamic 7660 (1,9)
Otto/Hanseatic Öko Plus 1600 (2,0)

Die Kaufempfehlung für Preisbewusste. Sie waschen und schleudern so gut wie die mehrere Hundert Euro teureren Maschinen von AEG und Miele. Das Otto/Hanseatic-Modell Öko-Plus spült im langen Buntprogramm allerdings schlecht und nervt beim Schleudern durch laute Geräusche. Beide Frontlader sind langlebig, sehr gut vor Wasserschäden geschützt und lassen sich einfach bedienen – die Quelle-Maschine noch etwas besser als das Modell von Otto.

Die teuren Soliden

Waschmaschinen Test

Siemens Siwamat XLP 1640 (1,8)
Quelle / Matura Sigma 9360 (1,9)
Bauknecht WAL 10988/2 (2,2)

Die baugleichen Modelle von Bosch und Siemens sowie die Quelle-Maschine sind qualitativ ganz vorn dabei. Alle lassen sich gut bedienen, haben den Dauertest mit Bravour bestanden und sind sehr gut vor Wasserschäden geschützt. Bosch und Siemens waschen in ihrer 6-Kilo-Trommel etwas schlechter als Quelle. Letztere spült dafür im Kurzprogramm nur „ausreichend“. Nachteilig bei Quelle sind auch das lange „Kurzprogramm“ sowie der höhere Strom- und Wasserverbrauch. Die Bauknecht-Maschine zeigte kleinere Macken im Dauerbetrieb. Das Programmschaltwerk hakte mehrmals. Auch hier erfolgt die Bedienung menügeführt am Display. Das ist nicht ganz so einfach wie bei der Maschine von AEG.

Die Teuersten

Waschmaschinen Test

Miele Softronic W 2577 WPS (1,8)
AEG Öko-Lavamat Lavalogic 1600 (1,9)

Die mit Abstand teuersten Frontlader im Test lassen Spitzenleistung erwarten. Doch für das Qualitätsurteil „Sehr gut“ reichte es nicht. Überzeugend in der Waschleistung, lässt die Spülwirkung bei 40-Grad-Buntwäsche im Vergleich zu den baugleichen Geräten von Bosch und Siemens Wünsche offen. Sehr unterschiedlich ist die Bedienung. Miele wird ganz klassisch über Drehschalter und Zusatztasten eingestellt. Das geht sehr gut, die Blende ist klar gegliedert und selbsterklärend. Beim AEG-Modell mit Bedienung am Display muss sich der Benutzer durch mehrere Ebenen des Menüs arbeiten. Das funktioniert gut und macht der Handy-Generation sicher wenig Probleme. Für Leute ohne Faible fürs Technische recht gewöhnungsbedürftig.

Die Schlusslichter

Waschmaschinen Test

Blomberg WA 5461 (2,7)
Candy Tempo Logic CBL 160 PDE (2,8)
LG intellowasher WD 16220 FD (3,0)

Die drei Schlusslichter zeigten gleich in mehreren Punkten qualitative Schwächen. Größtes Manko: Bei allen sind Wasserschäden möglich. Problematisch ist das besonders beim LG-Modell, weil die Zeitvorwahl (wie beim Blomberg-Modell) suggeriert, man könne die Maschine bedenkenlos unbeaufsichtigt lassen. In der Funktion gab es für alle nur „befriedigend“: Waschleistung (außer Blomberg) und vor allem die Spülwirkung sind schlechter als bei den guten Modellen. Gerade bei der Maschine von Candy ist das ärgerlich, weil sie mit besonders niedrigen Verbrauchswerten beeindrucken will. Wer sich dennoch für eine der drei Maschinen entscheidet, sollte sie wegen des hohen Geräuschpegels am besten im Keller aufstellen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3148 Nutzer finden das hilfreich.