Nachhaltig waschen zahlt sich aus

Beim Wäschewaschen geht es in puncto Nachhaltigkeit vor allem darum, durch geringen Wasser-, Strom- und Rohstoffverbrauch die Umwelt zu schonen und die Gesundheit zu erhalten.

Nicht allein aus Rücksicht auf den eigenen Geldbeutel lohnt es sich, Fehler beim Waschen zu vermeiden. Auch damit nachfolgende Generationen noch vernünftig in einer möglichst intakten Umwelt leben können.

Wäsche sortieren. Trennen Sie Weißes und Farbiges, unempfindliche Textilien von Wolle und Feinwäsche. So können Sie stets das optimale Waschprogramm wählen. Beachten Sie dabei auch die Wasch- und Pflegehinweise auf den Textiletiketten.

Niedrige Temperaturen. Waschen Sie Feinwäsche und Wolle bei maximal 30 Grad Celsius, Buntes bei 40 Grad und Weißes höchstens bei 60 Grad. Heutige Waschmittel entfalten ihre volle Waschkraft schon bei diesen Temperaturen. Vorwäsche ist unnötig. Flecken und starke Verschmutzungen lieber mit Spezialmitteln vorbehandeln.

Trommel voll ausnutzen. Beladen Sie die Waschmaschine stets mit der für das jeweilige Programm zulässigen Höchstmenge. Aber bitte nicht zu voll stopfen. Dann können sich Wasser und Waschmittel nicht so gut verteilen. Die Hand sollte noch zwischen Wäsche und Trommelwand passen.

Waschmittel dosieren. Je nach Verschmutzungsgrad, Füllmenge und Wasserhärte. Ist die Wäsche nur leicht verschmutzt, reicht die kleinste angegebene Menge aus. Eine halb beladene Trommel (bezogen auf die fürs Programm zulässige Höchstmenge) braucht nur rund zwei Drittel Waschmittel.

Fest statt flüssig. Pulver und Tabs waschen sauberer als Flüssigwaschmittel und belasten die Umwelt weniger. Kompaktwaschmittel mit ihren hoch dosierten Wirkstoffen belasten weniger als Waschpulver in 10-Kilo-Packungen, so genannte Jumbos.

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