Wasserschutz: Das schützt vor der Flut

Waschmaschinen Test

Wird auslaufendes Wasser nicht schnell aufgewischt, schäumt manchmal auch der Nachbar.

Ein Netz aus Sicherheitsmaßnahmen soll Wasserschäden verhindern.

Tropft es beim Nachbarn von der Decke, weil der Waschmaschinenschlauch geplatzt ist, dann ist schon alles zu spät. Vorsorge vor Überschwemmungen fängt schon beim Kauf an. Den optimalen Schutz bieten Modelle, die mehrere Risiken und mögliche Fehler gleichzeitig absichern.

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Wenn der Zulaufschlauch platzt, muss ein Ventil das sprudelnde Wasser direkt am Hahn abstellen. Dafür ist ein doppelwandiger Schlauch erforderlich. Die Waschmaschinen Candy CBD 145 und Whirlpool AWM 6141/2 haben den nicht.

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Damit die Trommel nicht überläuft, stoppt ein Niveauschalter rechtzeitig den Wasserzulauf. Fällt der aus, soll die Maschine stoppen, einen Fehler melden und im besten Fall das eingelaufene Wasser automatisch abpumpen. Sonst muss der Verbraucher selbst auf „Abpumpen“ stellen oder die Maschine mühsam entleeren.

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Wenn das Magnetventil am Wassereinlass klemmt oder nicht richtig schließt, läuft ständig Wasser nach und das muss abgepumpt werden. Dafür sorgt ebenfalls der Sicherheitsniveauschalter.

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Wenn die Maschine undicht wird – aus welchen Gründen auch immer – soll eine Bodenwanne das überlaufende Wasser auffangen, ein Schwimmerschalter das Programm stoppen und die Pumpe aktivieren. Bei den getesteten Modellen von Candy, Ariston und Whirlpool fehlt so eine Bodenwanne – austretendes Wasser landet unweigerlich auf dem Fußboden.

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