Was wo versichert ist Meldung

Blitz, Sturm, Dauerregen. Wer die richtigen Versicherungen hat, verliert bei schweren Schäden wenigstens kein Geld.

Sturm und Regen. Schwere Unwetter häufen sich auch in Deutschland. Für Sturmschäden an Gebäuden zahlt ab Windstärke 8 die Wohngebäudeversicherung, sofern Schäden durch Sturm und Hagel eingeschlossen sind. In der Police aufgeführte Nebengebäude wie Gartenhaus oder Garage auf dem gleichen Grundstück sind ebenfalls gesichert. Verursacht starker Regen einen Rückstau in der Kanalisation und läuft dadurch zum Beispiel der Keller voll, springt eine Elementarschadenversicherung ein. Sie wird als Ergänzung zur Gebäudeversicherung angeboten. Leider bekommen Hausbesitzer oder Mieter, die in den letzten fünf oder zehn Jahren einen Schaden hatten, oft keinen Vertrag.

Tisch und Stuhl. Die Wohnungseinrichtung lässt sich über eine Hausratversicherung schützen. Eine Elementarschadenversicherung kann zusätzlich aufgenommen werden.

Tipp: Schließen Sie bei Unwetter Fenster und Türen. Für Schäden durch „Hineinregnen“ gibt es kein Geld. Die Windstärke nennt der Deutsche Wetterdienst auch nachträglich.

Blitz und Donner. Schlägt ein Blitz ins Haus ein und legt Geräte lahm, kommt der Hausratversicherer auf. Bei Kurzschluss- oder Überspannungsschäden durch Blitzeinschlag in eine Überlandleitung ist die Sache nicht so klar. Überspannungsschäden sind nicht in jedem Vertrag versichert, können aber eingeschlossen werden.

Tipp: Tests zu Wohngebäude- und Elementarschadenversicherungen finden Sie unter www.test.de/unwetter, ebenso einen Überblick über Zusatzleistungen wie gegen Blitzschäden.

Auto und Unwetter. Unwetterschäden am Auto sind in der Teil- und in der Vollkaskoversicherung abgedeckt, Sturmschäden ab Windstärke 8.

Tipp: Nehmen Sie nach Wetterschäden am Auto Ihre Kaskoversicherung in Anspruch, auch eine Vollkasko. Zurückgestuft werden Sie nur nach selbstverschuldeten Schäden.

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