Was steckt drin? Meldung

Leuchtend orangefarbene Kakifeigen bereichern das Obstangebot im Winter. Ein kulinarischer und vor allem ein gesundheitlicher Gewinn. Kakis enthalten so viel Provitamin A beziehungsweise Beta-Karotin, dass zwei Früchte ausreichen, um den Vitamin-A-Tagesbedarf zu decken.

Die Frucht stammt aus Asien, wird aber seit einiger Zeit auch in Israel, Italien und Frankreich angebaut. Vollreife Kakis haben etwa die Größe von Fleischtomaten, eine durchscheinende, etwas glasige Scha­le und geben auf Druck leicht nach. Das saftige, geleeartige Fruchtfleisch ist köstlich süß und schmeckt wie Aprikose und Pfirsich zugleich. Am besten isst man Kakis einfach roh.

Man kann sie auslöffeln oder schälen, die Schale selbst ist kaum genießbar. Püriert, mit ein paar Tropfen Zitrone und/oder Alkohol, schmeckt das Fruchtfleisch auch zu Eiscreme, Pudding, Joghurts, Quark. Wichtig: Kakis sind nur völlig ausgereift genießbar. Erst dann sind die reichlich enthaltenen Gerbstoffe abgebaut, die im Mund unangenehm adstringierend wirken. Noch feste Kakis reifen zu Hause nach. Gerbstofffrei sind allerdings die israelische Sorte Sharon oder die verwandte Persimone-Frucht.

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