Spread heißt auf deutsch Spanne. Der Spread bezeichnet zum einen den Unterschied zwischen dem Ankaufskurs und dem Verkaufskurs von Wertpapieren an der Börse. Beispielsweise bietet ein Makler eine Aktie zum Preis von 25,10 Euro an, würde sie jedoch lediglich für 24,90 Euro zurücknehmen. Die Differenz von 20 Cent ist der Spread und gleichzeitig das, was der Makler an dem Geschäft einnimmt. Je öfter eine Aktie gehandelt wird, desto geringer ist der Spread.

Der Spread bezeichnet zum anderen die Zinsdifferenzen von festverzinslichen Wertpapieren. Gibt es eine 5-jährige deutsche Staatsanleihe beispielsweise mit einer Rendite von 5 Prozent und ­eine vergleichbare Anleihe der Telekom für 7,5 Prozent, beträgt der Spread 2,5 Prozentpunkte oder 250 Basispunkte.

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