Ein Barscheck ist ein Formular, mit dem der Aussteller seine Bank anweist, auf seine Rechnung eine bestimmte Geldsumme zu zahlen. Der Scheckempfänger kann das Geld bar bei der Ausstellerbank abholen oder den Scheck bei seiner eigenen Bank zur Gutschrift auf sein Konto einreichen. Barschecks sind zweckmäßig, wenn eine größere Summe an Ort und Stelle gezahlt werden muss, zum Beispiel für einen Handwerker. Nachteil des Barschecks ist jedoch, dass auch ein Dieb den Scheck einlösen kann.

Ein Verrechnungsscheck ist ein Formular, das den Vermerk "Nur zur Verrechnung" trägt. Dafür haben die Banken entsprechende Vordrucke. Allerdings kann auch ein alter ec-Scheck durch den handschriftlich angebrachten Vermerk zu einem Verrechnungsscheck werden. Der Besitzer bekommt kein Bargeld in die Hand, sondern kann die Summe nur auf sein Girokonto gutschreiben lassen. Das hat den Vorteil, dass sich verfolgen lässt, wohin das Geld geflossen ist.

Eine Garantie zur Einlösung gibt es in beiden Fällen nicht. Ist der Scheck gefälscht, wurde er gesperrt oder ist das Konto des Ausstellers nicht gedeckt, steht der Scheckbesitzer mit leeren Händen da.

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