Der Sonderausgabenpauschbetrag beträgt für Alleinstehende 108 Mark und für Ehepaare 216 Mark im Jahr. Durch ihn berücksichtigt das Finanzamt Sonderausgaben wie Ausbildungskosten, Unterhalt an Exgatten, Kirchensteuern, Honorare für Steuerberater und Spenden pauschal. Der Pauschbetrag ist so niedrig, dass er meist nicht alle Ausgaben abdeckt. Allein die während des Jahres gezahlte Kirchensteuer ist oft schon höher. Weisen Arbeitnehmer und Selbstständige Sonderausgaben wie diese in der Steuererklärung einzeln nach, können sie meist mehr Steuern sparen als mit dem Pauschbetrag.

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