Beim Lastschriftverfahren bucht der Zahlungsempfänger vom Konto des Zahlungspflichtigen einen bestimmten Betrag ab, etwa der Energieversorger die fälligen Stromkosten seines Kunden. Der Kunde muss zuvor schriftlich zustimmen. Dafür hat er zwei Möglichkeiten:

1. Einzugsermächtigung. Sie ist jederzeit widerrufbar und empfehlenswert für regelmäßig wiederkehrende Forderungen wie Miete oder Versicherungsbeiträge. Einzelnen Lastschriften im Einzugsermächtigungsverfahren kann der Kunde innerhalb von sechs Wochen nach der Belastung ohne Angabe von Gründen widersprechen, zum Beispiel weil ein falscher Betrag eingezogen wurde.

2. Abbuchungsverfahren. Der Verbraucher gestattet seiner Bank, Abbuchungen in einer bestimmten Höhe zugunsten des Zahlungsempfängers auszuführen. Ein Widerspruch gegen einzelne Abbuchungen ist nicht möglich.

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