Was bedeutet Polarisation

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Licht hat zwei Seiten. Mal ist es Welle und mal Teilchen. Eine dieser zwei Seiten ermöglicht Polarisation.

Was es ist: Das Licht der Sonne ist ein buntes, wild schwingendes Wellengemisch. Doch treffen Wellen auf eine nichtmetallische, spiegelnde Fläche wie Glas oder Wasser, schwingen sie nur noch in eine Richtung. Fachjargon: Sie sind polarisiert. Das gilt auch für das Licht von Glühlampen, und selbst das blaue Streulicht der Sonne am Tageshimmel ist teilweise polarisiert. Dem Fotografen eröffnet das viele Möglichkeiten: Er kann Reflexionen unsichtbar machen – gut für den Blick durch eine Schaufensterscheibe hindurch. Er kann auch das Himmelsblau verstärken. Voraussetzung ist ein Polari­sati­onsfilter (ab etwa 40 Euro zu haben). Durch einen Dreh an diesem Filter ändert sich der Bildeindruck, werden Reflexe sichtbar oder eben ausgeblendet.

Wer es braucht: Ambitionierte Fotografen, an deren Kamera Filter montiert werden können. Das geht an jeder Spiegelreflexkamera, aber auch an etlichen besseren Kompaktkameras mit fest montiertem Objektiv.

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