Was bedeutet Meldung

Was nach Überwachung klingt, sorgt bei fotografierten Personen für einen frischeren Teint.

Was es ist: Immer mehr Digitalkameras haben die Funktion „Gesichtserkennung“. Sie macht Bilder automatisch besser. Wird ein Gesicht als Gesicht erkannt, stellt sich die Aufnahmeautomatik darauf ein: Statt zwischen zwei Porträtierten hindurch auf den Horizont scharfzustellen, legt sie die Schärfeebene auf die Gesichter. Und statt die Belichtung beliebig festzulegen, stellt sich die Automatik auf die Lichtverhältnisse der Gesichter ein. Oft wird auch eine dem Teint schmeichelnde Farbabstimmung gewählt.

Wer es braucht: Alle außer Profifotografen. Denn die Gesichtserkennung ist eine sehr wirksame Automatik. Fotos gelingen mit ihr vor allem unter Zeitdruck besser. Bisher musste der Hobbyfotograf dazu einen der Porträtierten anvisieren, den Auslöser halb durchdrücken und so Entfernung und Belichtung für ihn feststellen. Dann schwenkte er mit dem gedrückten Auslöser auf den richtigen Ausschnitt (mit sämtlichen zu fotografierenden Personen) und löste aus. Oft genug war das traumhafte Motiv nach dieser Prozedur allerdings längst verschwunden.

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