Was es ist: Der „dynamische Kontrast“ gibt an, um wie viel heller der weißeste Bildpunkt eines Testbilds mit maximaler Helligkeit im Verhältnis zur dunkelsten Stelle eines anderen Testbilds mit minimaler Helligkeit ist. Unter Alltagsbedingungen ist das irrelevant, weil Film und Fernsehen helle und dunkle Bildteile gleichzeitig darstellen. Ein Kontrastverhältnis ab etwa 600 : 1 innerhalb eines Testbilds ist realistisch und sorgt für „lebendige“ Farben. Bei schlechterem Kontrast wirkt ein Bild jedoch flau.

Wer es braucht: Niemand. Die Hersteller messen das Kontrastverhältnis in un­realistisch dunkler Umgebung und mit unbrauchbaren Einstellungen. So erklären sich Werte von 1 000 : 1 und mehr. Das taugt als Blickfang in den Prospekten, über die Bildqualität sagt es nichts.

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