Seit 1. Juni dürfen Warte­schleifen bei Sonderruf­nummern nur noch einge­setzt werden, wenn sie für Anrufer kostenlos sind oder wenn ein Fest­preis gilt. Gegen zwei Unternehmen, die über Monate gegen das Gesetz verstoßen haben, verhängte die Bundes­netz­agentur im September sogenannte Rechnungs­legungs- und Inkassierungs­verbote. Die betroffenen Unternehmen sind ein Erotikdienst mit der Kurz­wahl­nummer 2 22 88 und der Modehändler Desigual mit der Hot-line­nummer 0 180 5/00 37 85. Die Rechnungs­legungs- und Inkassierungs­verbote gelten rück­wirkend. Das heißt: Die Firmen dürfen Verbrauchern kein Telefonat in Rechnung stellen, das seit dem 1. Juni geführt wurde. Wer von diesen beiden Unternehmen die Rechnung für unrecht­mäßige Warte­schleifen bereits erhalten und bezahlt hat, kann das Geld zurück­fordern.

Dieser Artikel ist hilfreich. 5 Nutzer finden das hilfreich.