Maßhalten heißt es jetzt beim Genuss von Zimtgebäck. Es kann den gesundheitskritischen Aromastoff Cumarin enthalten. Cumarin kommt in höheren Konzentrationen in der billigen Zimtsorte „Cassia-Zimt“ vor. Bei Empfindlichen kann Cumarin zu Leberschäden führen. Wenn Cumarin allerdings nicht regelmäßig aufgenommen wird, erholt sich der Körper wieder. Untersuchungen von Zimtge­bäck aus dem Handel zeigen, dass von der Wissenschaft noch akzeptierte Cumarin-Grenzwerte zum Teil deutlich überschritten werden. Legt man den höchsten gemessenen Cumaringehalt zugrunde, kann die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge für Kleinkinder schon durch 3 Zimtsterne ausgeschöpft sein, für Erwachsene durch rund 5 Zimtsterne. Die Verbraucherzentralen fordern nun ein Verbot von Cumarin-haltigem Zimt in Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln. Zimthaltige Präparate zur Blutzuckersenkung für Diabetiker sollten als Arzneimittel behandelt werden. Informationen im Netz: www.bfr.bund.de. Zur Zimt- und Cumarinproblematik siehe auch Test Glühwein.

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