„Warentester gesucht“ Meldung

Die Webseite kommt im Look der echten Seite www.test.de daher. Sie ist aber nur ein Betrugs­versuch.

Unbe­kannte haben unter der Webadresse www.stiftung-warentest.online eine Anmeldeseite einge­richtet, auf der sich Nutze­rinnen und Nutzer angeblich als Tester für die Stiftung Warentest bewerben können. Diese Seite gleicht der Webseite der Stiftung Warentest – ist aber ein Fake. Die Stiftung Warentest sucht keine Privatpersonen als Tester und hat diese Seite auch nicht einge­richtet.

Jobangebot ist ein Betrugs­versuch

16,50 Euro soll es angeblich pro Stunde geben für die Arbeit als Tester der Stiftung Warentest. Am Ende sollen dann noch 50 Euro nach Abschluss eines Tests hinzukommen. Dieses Angebot findet sich auf der Seite www.stiftung-warentest.online – und es ist ein Betrugs­versuch. Nutze­rinnen und Nutzer werden aufgefordert, Ihre persönlichen Daten in eine Maske einzutragen, angeblich um das Bewerbungs­verfahren zu starten. Was die Betreiber der betrügerischen Webseite anschließend mit den Nutzer­daten anstellen, ist nicht bekannt. Klar ist nur: Die Stiftung Warentest steht nicht hinter diesem Angebot und warnt ausdrück­lich davor. Sie sucht keine Privatpersonen als Tester.

Angebliche Mail der Bundes­agentur für Arbeit im Umlauf

Das Fake-Angebot verbreitet sich aktuell rasant im Netz. Es kursieren Mails, die angeblich von der Bundes­agentur für Arbeit stammen und in denen auf das vermeintliche Jobangebot hingewiesen wird. Diese Mails sind ebenso wenig echt wie die Webseite mit dem Angebot selbst. Die Seite wurde in Panama registriert. Wer sie einge­richtet hat, ist aktuell nicht bekannt. Die Stiftung Warentest prüft, ob und wie man gegen die Betreiber vorgehen kann.

Stiftung Warentest macht keine solchen Aufrufe

Der dringende Hinweis der Stiftung Warentest: Geben Sie keine Daten auf diesen oder ähnlichen Webseiten ein. Es kommt zwar immer wieder vor, dass die Stiftung Warentest Privatpersonen in Tests einbezieht. Gesucht werden diese Personen aber niemals über solche Aufrufe. Prüf­institute, die von der Stiftung Warentest beauftragt werden, führen Daten­banken mit Test­personen, die zum Einsatz kommen. Oder die Test-Projektleiter der Stiftung Warentest sprechen gezielt mögliche Test­personen an. Aufrufe im Netz oder in Werbeanzeigen, in denen Privatpersonen ausdrück­lich für die Tests der Stiftung Warentest gesucht werden, sind stets unseriös.

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