So haben wir getestet

Im Test: 15 Wandhalterungen für Fernsehgeräte, davon 6 nur neig­bare Modelle sowie 9 voll­bewegliche Halterungen.
Einkauf: Dezember 2012 bis Januar 2013.
Preise: Anbieterbefragung im März 2013.

Abwertungen

Abwertungen sind in der Tabelle mit einem Stern­chen * gekenn­zeichnet. Die Abwertungen wirkten gleitend: Über­schritten die auslösenden Urteile die Abwertungs­schwelle nur gering­fügig, wirkte die Abwertung kaum. Über­schritten sie die Schwelle deutlich, wirkte die Abwertung umso stärker. Es galt: Je schlechter das auslösende Urteil, desto stärker die jeweilige Abwertung. War Verarbeitung oder Sicherheit ausreichend oder schlechter, werteten wir das test-Qualitäts­urteil ab. Darüber hinaus: Bei mangelhafter Sicherheit konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein.

Montage: 30 %

Fünf Experten (vier Männer und eine Frau, Links- und Rechts­händer) montierten die Halterungen an die Wand und an das Fernsehgerät. Anschließend befestigten sie den Fernseher an der Wandhalterung. Sie prüften die Passung der Einzel­teile, eine mögliche Fehlmontage und eventuelle Folgen daraus sowie die Möglich­keiten zur Feinjustierung.

Funk­tion und Hand­habung: 50 %

Ausrichten: Soweit möglich schwenkten, neigten und zogen die fünf Prüf­personen die Halterungen. Dabei maßen sie die jeweils benötigten Kräfte. Die Prüfer untersuchten die mitgelieferten Vorrichtungen zum Führen der TV-Kabel. Sie erprobten, wie einfach sich die Halterung reinigen lässt, begut­achteten die Gebrauchs­anleitung sowie die notwendigen Informationen auf der Verpackung.

Verarbeitung: 10 %

Im Labor zog ein Fahr­gestell jede Halterung 5 000 Mal in die maximale Position. Zur Sicherheit ersetzte Sperr­holz den Fernseher. Keine Wandhalterung stürzte ab.

Der Dauer­test brachte die Halterungen 5 000 Mal in jede mögliche Stellung. Dabei hing die jeweils maximale Traglast an den Halterungen. Außerdem begut­achteten die Prüfer bereits montierte Teile.

Sicherheit: 10 %

In Anlehnung an den Grund­satz für Belastungs­prüfungen EK5/AK7 hängten die Prüfer die zweifache Nenn­last an die Halterungen – bei maximaler Ausladung, eine Stunde lang. Sie untersuchten die Halterungen auf scharfe Ecken, Kanten, Grate, auf Quetsch- und Scher­stellen. Sie prüften, ob sich der Fernseher versehentlich von der Halterung lösen lässt – etwa durch Schlag von unten (Aushebesicherung).

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