Auf Schritt und Tritt. Wanderstöcke geben Halt im Gelände.

Trekking­stöcke gehören für viele zur Grund­ausstattung beim Wandern: Sie erhöhen die Tritt­sicherheit und entlasten die Muskulatur. Aber welche Stöcke halten den Belastungen im Gelände stand, sind leicht und gleiten selbst dann nicht aus der Hand, wenn Wandernde ins Schwitzen geraten? Das haben unsere Kolleginnen und Kollegen der Schweizer Verbraucher­zeit­schrift Saldo untersucht. Sie testeten zwölf Wanderstöcke. Gesamt­ergebnis: über­wiegend positiv.

Der Sieger ist robust, leicht – und teuer

Sieger. Black Diamond Alpine Carbon Cork.

Alle Modelle im Test lassen sich auf die gewünschte Länge einstellen und zum Trans­port zusam­menschieben. Die besten sind die teuersten Stöcke im Test: Die Black Diamond Alpine Carbon Cork sind in Deutsch­land ab rund 126 Euro erhältlich. Sie sind besonders robust, gut verstaubar, die Griffe nehmen viel Schweiß auf, das Paar wiegt nur knapp 490 Gramm.

Güns­tige sehr gute Modelle von Decathlon

Unter den sehr guten Modellen stechen die Arpenaz 200 der Decathlon-Eigenmarke Quechua hervor. Sie kosten nur rund 20 Euro (460 Gramm). Zum doppelten Preis bietet Decathlon die etwas robusteren, 530 Gramm schweren Forclaz 500 Antishock. Bei Decathlon lassen sich die Stöcke einzeln nach­kaufen.

Das mussten die Wanderstöcke im Test aushalten

Das Labor prüfte, wie stark sich die Stöcke bei Belastung mit 35 Kilogramm verformten, achtete auf Strapazier­barkeit und die richtige Breite der Hand­schlaufen. Sie ist wichtig, damit sich der Druck gut auf die Hände verteilt.

Tipp: Wie lang die Wanderstöcke sein müssen, erkennen Sie, wenn Sie die Stöcke senkrecht auf den Boden stellen und am Griff halten. Ihre Arme sollten dabei einen 90-Grad-Winkel bilden. Bei der Anprobe Wanderschuhe tragen!

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