Waffel­eisen

Tipps

5

Waffel­eisen Testergebnisse für 18 Waffeleisen

Hinstellen: Viele Waffel­eisen werden unten sehr heiß, manche bis über 100 Grad Celsius. Hitze­empfindliche Arbeits­flächen können womöglich leiden. Stellen Sie das Gerät dann auf eine unempfindliche, rutsch­feste Unterlage (Holz­brett, hitze­beständige Silikon­unterlage).

Sichern: Auch außen am Gehäuse können die Geräte unangenehm heiß werden. Häufig tritt zudem heißer Dampf aus. Halten Sie kleine Kinder daher unbe­dingt fern. Größere sollten damit nicht allein hantieren und Topflappen benutzen.

Erstes Aufheizen: Bevor die leckeren Waffeln auf den Tisch kommen, müssen Sie dem neuen Gerät richtig einheizen. Es verdampfen beim ersten Aufheizen nämlich Fertigungs­rück­stände, die unangenehm riechen können. Dabei intensiv lüften.

Backen: Gartemperatur und -dauer variieren je nach Teigart. Erste und zweite Waffel gelingen oft nicht auf Anhieb. Das Eisen muss sich erst richtig einbacken. Bleibt der Teig kleben, müssen Sie öfter einfetten, besonders bei fett­armen Teigen.

Wegstellen: Warten Sie, bis das Waffel­eisen richtig ausgekühlt ist; sonst verbrennen Sie sich leicht die Finger. Lassen Sie dabei das Kabel nicht gedankenlos herunter­hängen. Neugierige Kinder­hände ziehen womöglich daran das noch heiße Eisen herunter und können sich verletzen.

5

Mehr zum Thema

  • FAQ Grillen Tipps und Tricks für Grill­meister

    - Gutes vom Grill soll lecker schme­cken, aber auch nicht zu Lasten der Gesundheit gehen. Egal, ob Sie Fleisch, Wurst oder Gemüse grillen: Es gilt ein paar Dinge zu...

  • Sand­wich­toaster im Test Zwei Gute für den Snack zwischen­durch

    - Das Brot knusp­rig, der Schinken saftig, der Käse zart geschmolzen: Diesen Drei­klang bekommen nur wenige Sand­wich­toaster hin. Im Test unseres Schweizer...

  • Gut essen mit der Stiftung Warentest Selbst gemachter Joghurt

    - Wunder­bare Joghurt-Vermehrung auf der Heizung: Bio-Joghurt mit viel warmer Milch verrühren, in Gläser füllen und dann die Milchsäurebakterien ihren Job machen lassen.

5 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.01.2021 um 11:15 Uhr
Neuer Test

@CTonn: Ihren Kommentar nehmen wir gerne als Testanregung auf und leiten sie an das zuständige Untersuchungsteam weiter. (Se)

CTonn am 23.01.2021 um 11:38 Uhr
Wiederholung?

Der Test ist mittlerweile 10 Jahre alt. Ist ein Update geplant? Wir würden uns freuen.

StefanS am 20.06.2019 um 14:10 Uhr
Nochmal Beschichtung...

Hier wird das cloer1621 kritisiert, dass pfte nur bis 260° erhitzt werden dürfte, cloer aber gemäß Messung 270° gehabt hätte...
https://kitcheneers.de/waffeleisen-test/
sie schreiben im Kommentar unten von 360° für pfte. Ich bin verwirrt. Und austretende Dämpfe erscheint mir aber ein sehr relevantes Kriterium zu sein.

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.12.2016 um 10:48 Uhr
Beschichtungen

@freya2016: Zu Beschichtungen können wir bisher nur im Zusammenhang mit unseren Pfannentests ein Aussage machen. Jedoch kann wohl der ein oder andere Hinweis auch für Waffeleisen gelten.
Aluminium. Sehr leichtes und besonders leitfähig Material. Sie eignen sich für alle Speisen, vor allem für leichte und empfindliche Speisen wie Pfannkuchen, Omelett, Gemüse oder Fisch. Anbieterangaben beachten: PTFE-beschichtete Pfannen / Töpfe sollten generell nicht zu stark erhitzt werden. PTFE-freie Beschichtungen (etwa Keramik) halten dagegen auch große Hitze aus.
Nur beim scharfen Anbraten – besonders für Steaks – sollte man vom Gebrauch einer beschichteten Pfanne absehen und zu einer Edelstahl- oder Gusseisenpfanne greifen.
Die Beschichtung
PTFE. Hinter Bezeichnungen wie zum Beispiel Teflon (DuPont) oder Durit Protect Plus (WMF) verbergen sich Antihaftbeschichtungen auf der Basis des Kunststoffs Polytetrafluorethylen (PTFE). An PTFE haftet nichts und es ist sehr beständig gegen Kälte, Wärme und Chemikalien. Beimischungen wie etwa Keramik erhöhen die Härte, Bronzezusätze machen es wärmeleitfähiger.
Überhitzen. Pfannen mit PTFE-Beschichtung sollten Sie nicht zu stark aufheizen. Bereits ab etwa 230 Grad Celsius leidet die Beschichtung, sie verfärbt sich allmählich und blättert nach und nach ab. Erhitzen Sie PTFE-beschichtete Pfannen auf keinen Fall länger als drei Minuten ohne Inhalt, sonst kann die Pfanne überhitzen. Ab einer Temperatur von 360 Grad Celsius setzt PTFE giftige Dämpfe frei. Vorsicht: Auf einem Induktionsherd kann das innerhalb von einer Minute passieren. Sind Speisen in der Pfanne, ist eine Überhitzung aber kaum möglich: Die Temperatur erreicht dann in der Regel nicht mehr als 200 Grad Celsius.
Verschlucken. Das Verschlucken von Partikeln, die sich von einer zerkratzten PTFE-Beschichtung gelöst haben, ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unbedenklich: Der Körper scheidet PTFE unverdaut wieder aus.
http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_koch__und_bratgeschirr_mit_antihaftbeschichtung-7012.html

Nicht kratzen. Verwenden Sie in PTFE-beschichteten Pfannen keine Pfannenwender und Bestecke aus Metall. Der Kunststoff PTFE ist relativ weich. Metall kann die Antihaftbeschichtung zerkratzen.
Keramik. Es gibt auch Beschichtungen ohne PTFE, zum Beispiel reine Keramikbeschichtungen wie Ceradur (WMF) oder Cerabase (Berndes). PTFE-freie Beschichtungen zeigten im Test meist sehr gute Antihafteigenschaften und eine hohe Kratzbeständigkeit. Reine Keramikbeschichtungen lassen sich laut Anbietern problemlos auf 400 Grad Celsius und mehr aufheizen. Beachten Sie die Gebrauchsanleitung.

Ihre Anfrage nehmen wir gerne als Testanregung auf und leiten sie an das zuständige Untersuchungsteam weiter. Vielen Dank dafür.(MK)

freya2016 am 04.12.2016 um 12:24 Uhr
waffeleisen

Mich würde interessieren , welche Beschichtung gesundheitlich bedenklich sind, ob es Alternativen zur Teflonbeschichtung gibt und was sie von Keramikbeschichtung halten