Zeitsteuerung: Reine Glücksache

Wäschetrockner Test

Mit dem Hoover TVX 31 haben wir zum Vergleich einen zeitgesteuerten Ablufttrockner geprüft. Während bei der Feuchtesteuerung Sensoren die Restfeuchte der Wäsche abtasten und das Gerät bei Erreichen des vorgewählten Trockengrads ausschalten, beenden zeitgesteuerte Trockner das Programm, wenn die vorgewählte Programmdauer abgelaufen ist. Falls die Wäsche danach noch zu feucht ist, muss die Maschine noch einmal für ein paar Minuten aufgeheizt werden. Läuft das Gerät aber zu lange, wird nicht nur unnötig viel Strom verbraucht, sondern auch die Knitterbildung der Textilien verstärkt und so das anschließende Bügeln der zu trockenen Wäsche erschwert.

Es erfordert einige Erfahrung, den richtigen Abschaltpunkt zu finden. Der ist von der Anfangsrestfeuchte der Wäsche abhängig, die sich aus der Schleuderdrehzahl der verwendeten Waschmaschine ergibt. Größeren Einfluss auf die Trockenzeit haben jedoch Gewicht und Zusammensetzung der Wäscheposten. Da sich das von Wäsche zu Wäsche ändert, bleibt das optimale Trockenergebnis reine Glücksache. Wir haben hier deshalb kein test-Qualitätsurteil vergeben. Nur bei optimaler Laufzeit sind die Ergebnisse beim Trocknen „gut“, die Umwelteigenschaften „befriedigend“. Ebenfalls „befriedigend“ wurde die Handhabung bewertet. Der Hoover TVX 31 kostet rund 335 Euro und wird laut Anbieter inzwischen nicht mehr hergestellt.

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