Tipps

Optimal beim Neubau. Vorausschauende Planung sorgt für einen dauerhaft günstigen Betrieb der Wärmepumpe mit hohen Leistungszahlen: außen ein optimaler Wärmeschutz und innen eine Fußboden- oder Wandheizung. Die Kosten für Schornstein, Öltank oder Gasanschluss kann sich der Bauherr sparen.

Wärmequelle. Wer die Chance hat, Grundwasser als Wärmequelle anzuzapfen, profitiert von relativ hohen Jahresarbeitszahlen. Aber auch Erdsonden und -kollektoren ohne Kontakt zum Grundwasser können sehr wirksam sein. Je feuchter der Boden, desto besser die Wärmeübertragung: Das Versickern von Regenwasser erhöht den Wirkungsgrad.

Den Garten schonen. Vor der Neuanlage des Gartens lässt sich ein Erdkollektor mit relativ wenig Aufwand vergraben. Später drohen aber Proble­me mit der Vegetation. Der Wärme­entzug kann Pflanzen „kalte Füße“ bereiten. Deshalb sollte man die Leitungen in etwa 1,5 Meter tiefen Gräben verle­gen, die um wertvolle Pflanzen einen Bogen machen. Erdsonden sollten Sie möglichst dort einbauen lassen, wo das Bohrfahrzeug hinfahren kann, ohne allzu große Schäden anzurichten.

Platzfrage. Eine Wärmepumpe muss man nicht im Keller verstecken, sie kann auch in der Küche oder im Bad stehen. Wählen Sie dann aber besser ein leises Gerät. Der Aufstellplatz muss groß genug für Wartungsarbeiten sein. Beachten Sie die Aufbau- und Transportmaße, damit es in niedrigen Kellern kein Problem gibt.

Legionellen. Um der Vermehrung von Bakterien im Warmwasser vorzubeugen, sollte der Speicher einmal pro Woche auf mindestens 60 Grad Celsius erhitzt werden. Aber nicht auf über 65 und nicht ständig: Sehr hohe Heiztemperaturen schafft eine Wärmepumpe nur mit relativ viel Stromverbrauch – oft sogar nur mit eingebautem Elektro-Heizstab. Das belastet die Ökobilanz und den Geldbeutel.

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