Qual der Wahl: Viele Haus­besitzende sind sich unsicher, für welches neue Heiz­system sie sich entscheiden sollen.

Viele Heizungen in Deutsch­land sind tech­nisch veraltet, verbrauchen unnötig viel Energie und belasten Umwelt und Klima. Der Staat fördert besonders den Raus­schmiss alter Ölhei­zungen. Die warme Jahres­zeit ist der beste Zeit­punkt, sich um eine neue Heizungs­anlage zu kümmern. Doch welche Variante ist unter ökonomischen und ökologischen Aspekten die beste: Wärmepumpe, Holz­pelletkessel oder eine moderne Gasheizung in Kombination mit Solar­energie? Die Stiftung Warentest hat alle drei Varianten verglichen.

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TestWärmepumpe, Pellets, Gas17.07.2020
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Gaskessel, Wärmepumpe und Holz­pellethei­zung im Vergleich

Der Einbau einer neuen Heizung kann den persönlichen ökologischen Fußabdruck deutlich verringern. Die Bundes­regierung fördert die gute Tat im Rahmen ihres Klimapakets mit Zuschüssen von bis zu 45 Prozent. Unser Vergleich zeigt für ein Ende der 1970er-Jahre gebautes Beispiel­haus beispielhaft wichtige Heiz­systeme, die als Alternative zur vorhandenen Öl- oder Gasheizung infrage kommen. Welche Variante wärmt kostengünstig und umwelt­schonend? Können Gasbrenn­wert­kessel, Luft-Wasser-Wärmepumpen und Holz­pellet-Brenn­wert­kessel in Sachen Klima­schutz punkten?

Das bietet der Heizungs-Vergleich der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt aktuelle Berechnungen der Stiftung Warentest zu Kosten, Umwelt- und Klimabelastung von Wärmepumpen sowie Gas- und Holz­pellet-Brenn­wert­geräten – im Vergleich zu einer alten Ölhei­zung beziehungs­weise Gasheizung. Wir nennen keine konkreten Produkte, sondern informieren über sieben typische Heiz­systeme. Im hier ebenfalls angebotenen PDF zur Vorgänger­unter­suchung aus test 5/2018 finden Sie elf Beispiele für effiziente Heizungs­systeme für den Neubau.

Kauf­beratung, Tipps und Hintergrund. Wir stellen Vor- und Nachteile der Heiz­systeme dar und sagen, wie Sie staatliche Fördermittel für den Kauf einer neuen klima­schonenden Heizung nutzen und so die Klimabelastung im Ideal­fall um mehr als zwei Drittel reduzieren können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 7/2020 sowie zum Heizungs­vergleich aus test 5/2018.

Hohe Strom­kosten vermeiden

Was die Energiekosten angeht, kann eine schlechte oder bessere Dämmung oft mehr ausmachen als die Wahl des richtigen Kessels. Außerdem kann eine Fußbodenhei­zung die Betriebs­kosten erheblich senken. Mit einem bloßen Austausch der Heizungs­anlage ist es also nicht getan – es gilt stets das Haus als Ganzes zu betrachten.

Ratgeber der Stiftung Warentest

Wie Sie Ihr Haus energetisch clever sanieren und Heiz­energie einsparen zeigt unser Bauherren-Ratgeber für Sanierung und Neubau Richtig dämmen, erhältlich im test.de-Shop. Die anschaulichen Vorher-nachher-Skizzen sind die perfekten Anleitungen zum Selbermachen: Welche Konstruktionen, welche Produkte, wie wird’s gemacht? Das Buch hat 192 Seiten und kostet 29,90 Euro.

Solar­energie für Dusche und Heizung

In unserem Vergleich sind die meisten Heiz­systeme mit Solar­technik kombiniert. Solarkollektoren helfen bei der Warm­wasser­bereitung oder unterstützen zusätzlich auch noch die Heizung. Die Ergeb­nisse unserer Berechnungen zeigen, wie dies Klima- und Umwelt­belastungen reduziert. Die Bafa-Förderung beträgt zum Teil mehr als 30 Prozent der Investitions­kosten. Unsere Tabelle berechnet sowohl Gesamt­kosten als auch laufende Ausgaben für Verbrauch und Betrieb.

Tipp: Wie Sie Solar­wärme für Bad und Heizung nutzen, erklären wir in unserem Special Solaranlage. Ein weiteres Special erläutert, wie Sie die Rendite Ihrer Solaranlage berechnen. Im Interview informiert ein Solar­experte darüber, wie sich die verschiedenen Techniken sinnvoll für Warmwasserbereitung, zum Heizen und zur Stromerzeugung nutzen lassen.

[Update 17.11.2020] Wo zu viel Energie verpufft

Gute Wärmedämmung, moderne Heizung und spar­sames Verhalten können die Heiz­kosten enorm senken. Das zeigt auch ein vom Umwelt­bundes­amt veröffent­lichter Vergleich. Danach zahlten Bewohner einer 70 Quadrat­meter großen Wohnung im vergangenen Jahr in einem energetisch guten Mehr­familien­haus mit Erdgasheizung im Durch­schnitt 435 Euro fürs Heizen. In einer vergleich­baren Wohnung in einem schlechten energetischen Zustand wurde mit rund 1030 Euro mehr als doppelt so viel fällig. Wie hoch oder nied­rig die Heiz­kosten ihrer eigenen Wohnung im Vergleich liegen, können Interes­sierte unter heizspiegel.de selbst ermitteln. Mithilfe eines „HeizChecks“ gelingt dies für verschiedene Gebäude­typen – vom Einfamilien­haus bis zum Hoch­haus. Berück­sichtigt wird, ob das Gebäude mit Erdgas, Öl, Holz­pellets, Wärmepumpe oder Fern­wärme beheizt wird. [Ende Update]

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