Ausgewählt, geprüft, bewertet

Im Test: 19 exemplarisch ausgewählte Wärmedämmstoffe, mit denen Heimwerker den Bereich zwischen und unter den Sparren sowie die oberste Geschossdecke dämmen können (Anwendungsgebiet nach DIN 4108–10: DZ, DI).

Einkauf: März bis Juni 2005.

Preise

Anbieterbefragung im Juli/August 2005.

Abwertungen

Wenn das Urteil für die Montage bei 60 cm Sparren- oder Lattenabstand nur „befriedigend“ war, konnte das Gruppenurteil für Handhabung und Verarbeitung nicht besser sein. War die Montage auf der Geschossdecke nur „ausreichend“, konnte das Gruppenurteil nicht besser sein. Bei „ausreichendem“ Schutz vor Beschädigung konnte das Gruppenurteil nur eine Note besser sein.

Handhabung und Verarbeitung

Fünf Personen mit Handwerker- und Heimwer­kererfahrung erprobten die Dämmstoffe unter Aufsicht eines Experten an Modellsteildächern beziehungsweise an einer Geschossdecke.

Transport:  Wir beurteilten den Schutz vor Beschädigung insbesondere im Hinblick auf empfindliche Ecken und Kanten unter Berücksichtigung der Verpackung. Außerdem prüften wir, wie Gewicht, Abmessungen und Verpackung den Transport in einem schmalen Treppenhaus erschweren.

Zuschnitt: Unsere Prüfpersonen erprobten mithilfe der empfohlenen Schneidewerkzeuge gerade Schnitte sowie passgenaue Rundschnitte am Enlüftungsrohr. Beurteilt wurde auch die Menge des übrig bleibenden Verschnitts.

Montage: Bei der Montage wurden der Zeitaufwand, die Gefahr von Wärmebrücken sowie das Klemmvermögen untersucht und bewertet – und zwar sowohl bei kleinem als auch bei großem Sparrenabstand (beziehungsweise bei der obersten Geschossdecke zwischen Balken oder auf ebener Fläche). Ergänzend prüften wir die Verarbeitung an Problemstellen: am Entlüftungsrohr sowie am Dachfenster.

Die von den Herstellern zur Verfügung gestellte Verarbeitungsanleitung wurde auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit überprüft und bewertet.

Die Beurteilung der Faser- und Staubbelastung basiert auf den Empfindungen der Prüfpersonen bei Zuschnitt und Montage: visuelle Einschätzung der Staubbelastung sowie subjektive Beurteilung, ob sich die Materialien bei Hautkontakt eher angenehm oder unangenehm (zum Beispiel Hautirritationen, Kratzen, Jucken) anfühlen.

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