Wärmebrücken Meldung

Experten warnen vor Wärmebrücken, über die wertvolle Energie aus dem Haus entweicht. Solche Bauteile transportieren die Wärme schneller nach außen als andere. Auch Laien können sie jetzt mit einem Infrarot-Thermome­ter relativ leicht aufspüren. Geeignete Messgeräte gibt es im Elektronikhandel sowohl in Pistolen- als auch in Stiftform für deutlich weniger als 100 Euro. Das Messprinzip ist einfach: Ziel anvisieren, Knopf drücken und die Temperatur vom Display ablesen. Bei den etwas teureren Geräten ermöglicht ein roter Lichtstrahl die punktge­naue Zielerfassung.

Tipps

  • Kontrollieren Sie an kalten Tagen abschnittsweise die Außenwände und Zimmerdecken Ihrer Wohnung von innen. Kühle Stellen, zum Beispiel in Ecken, an Jalousiekästen oder auskragenden Balkonen sind problematisch: Hier geht nicht nur Energie verloren, sondern es drohen sogar Feuchte- und Schimmelprobleme.
  • Protokollieren Sie die Temperatur der aufgespürten Wärmebrücken und zum Vergleich auch die von Innenwänden und Außenluft. Diese Daten sind hilfreich, wenn Sie zum Beispiel den Vermieter oder einen Energieberater informieren wollen.

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