Wann Spekulations­steuer fällig ist

Anleger, die Gewinne aus unver­zinsten Fremdwährungs­guthaben erzielen, müssen Steuern zahlen, wenn das Geld maximal zwölf Monate fest­lag und der Gewinn die Frei­grenze von 599,99 Euro über­steigt. Es gilt der persönliche Steu­ersatz. Verluste können ange­rechnet werden. Nach Ablauf von zwölf Monaten ist der Gewinn steuerfrei, Verluste bleiben dann ebenfalls unbe­rück­sichtigt.

Bei verzinsten Währungs­konten ist die Lage unklar. Laut Bundes­finanz­ministerium sind sowohl Zinsen als auch Gewinne abgeltung­steuer­pflichtig. Der Bundes­verband deutscher Banken verweist auf die Finanz­verwaltung. In der Praxis herr­sche die Auffassung vor, dass Wechsel­kurs­gewinne bei verzinsten wie unver­zinsten Fremdwährungs­konten der Spekulations­steuer unterliegen.

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