Währungs­konto Wann Konten in Dollar, Yen und Pfund sinn­voll sind

8
Währungs­konto - Wann Konten in Dollar, Yen und Pfund sinn­voll sind
© mauritius images / imageBROKER

Wetten auf Dollar, Franken oder Pfund sind riskant. Sinn­voller sind Währungs­konten für Aktionäre und Anleihekäufer, die darüber ihre Wert­papierkäufe abwi­ckeln können. Finanztest hat 14 Angebote von Banken und Sparkassen untersucht und zeigt, für welchen Zweck sich die Konten nutzen lassen, wie viel sie kosten, wann Spekulations­steuer fällig ist und welche Währungen im Angebot sind.

Währungs­konto Testergebnisse für 14 Währungskonten für Privatleute 04/2016

Inhalt
Liste der 14 getesteten Produkte
Währungskonten für Privatleute 04/2016
  • Comdirect Bank
  • Commerzbank
  • Consorsbank
  • Deutsche Bank
  • Deutsche Bank maxblue
  • Fidor Bank
  • Frankfurter Sparkasse
  • Hamburger Sparkasse
  • Hypovereinsbank
  • IKB Deutsche Industriebank
  • Mittelbrandenburgische Sparkasse
  • Sparkassen Broker
  • Volksbank Lübeck
  • Volksbank Stuttgart

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Wer Urlaub in der Schweiz oder in Übersee bucht, fragt sich, ob er die Franken oder die Dollar jetzt schon kaufen soll oder besser später. Andere zwacken von ihren Geld­anlagen einen Teil ab, um gezielt auf einen Anstieg etwa der norwegischen Krone zu setzen. Oder sie lassen sich von den hohen Zinsen locken, die es für Anlagen in südafrikanischen Rand gibt.

Die Motive dafür, ein Währungs­konto einzurichten, sind vielfältig. Finanztest hat Konten von 14 Banken mit täglicher Verfügbarkeit untersucht. (...)“

8

Mehr zum Thema

  • Brexit Das müssen Sie jetzt wissen

    - Am 31. Januar 2020 ist das Vereinigte Königreich aus der EU ausgeschieden. Ob Reisen, Studium, Geld­anlage oder Rente: test.de sagt, welche Folgen das für EU-Bürger hat.

  • Depotcheck So optimieren Sie Ihr Wert­papierdepot

    - Einmal im Jahr sollte jeder sein Wert­papierdepot checken und ausmisten. Hier erklären die Anla­geexperten der Stiftung Warentest, wie das einfach und effektiv gelingt.

  • Depot-Vergleich Viele Hundert Euro Depot­kosten sparen

    - Mit einem güns­tigen Wert­papierdepot können Sie oft ein paar Hundert Euro im Jahr sparen. Im Vergleich: Depots von 38 Filial­banken, Direkt­banken und Onlinebrokern.

8 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 07.05.2021 um 11:07 Uhr
Neues Währungskonto bei maxblue Deutsche Bank

@PortSaid: Wir haben die neuen Bedingungen des Währungskontos bei maxblue Deutsche Bank noch nicht getestet. In unserem Test waren nur Währungskosten vertreten, bei denen nur Zahlungseingänge möglich waren und keine Überweisungen.
Auf der Website von maxblue wird die Möglichkeit der Überweisung nicht beworben. Daher sollten Sie sich noch einmal konkret beim Anbieter erkundigen, wenn dies für Sie ein wichtiges Kriterium für die Eröffnung des Währungskontos ist. (maa)

PortSaid am 04.05.2021 um 05:36 Uhr
Das neue Währungskonto bei maxblue Deutsche Bank

Kann man mit dem neuen Währungskonto bei der maxblue Deutsche Bank Überweisungen im In- und Ausland tätigen bzw. empfangen?
Oder dient es ausschließlich als Verrechnungskonto für den Wertpapierhandel?
https://www.maxblue.de/wertpapierhandel/handeln/waehrungskonto.html

Profilbild Stiftung_Warentest am 10.08.2020 um 14:00 Uhr
Angabe in Steuererklärung trotz Freigrenze?

@chris_87: Der Erhalt von an sich steuerpflichtigen Erträgen aus einem Fremdwährungskonto allein führt weder zur Verpflichtung der Abgabe einer Steuererklärung noch zur Angabe der Erträge in der Steuererklärung. Erst wenn die Erträge die Freigrenze von 600 Euro erreichen, sind sie in der Steuererklärung anzugeben. Und wenn die Erträge im Ausland erzielt werden, also das Fremdwährungskonto bei einer Bank mit Sitz im Ausland geführt wird, muss eine Steuererklärung abgegeben werden.
Die Abgabe der Anlage SO für 2019 ist immer entbehrlich, wenn die erzielten Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften in 2019 insgesamt weniger als 600 Euro betragen haben. Bei zusammen veranlagten Ehepartnern gilt diese Grenze für jeden Partner. Zu den privaten Veräußerungsgeschäfte gehören auch Gewinne oder Verluste aus Fremd- oder Kryptowährungen, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Verkauf nicht mehr als ein Jahr beträgt oder Veräußerungsgeschäfte, bei denen die Veräußerung früher erfolgte als der Erwerb. (maa)

chris_87 am 08.08.2020 um 13:33 Uhr
Angabe in Steuererklärung trotz Freigrenze?

Hallo,
muss man Gewinne aus Fremdwährungsguthaben auch dann in der Steuererklärung deklarieren, auch wenn die Freigrenze von derzeit 599,99 Euro nicht erreicht wird?

chris_87 am 08.08.2020 um 13:28 Uhr
Jahresfrist gilt auch bei verzinsten Konten

Hallo,
das Bayerische Landesamt für Steuern weißt darauf hin, dass auch bei verzinsten Fremdwährungskonten die Spekulationsfrist von 1 Jahr gilt. Die Spekulationsfrist beträgt daher nicht 10 Jahre, nur weil das Konto verzinst ist - Siehe "LfSt Bayern 12.3.2013 , Az. S 2256.1.1-6/4 St 32".
Es bleibt zu erwähnen, dass die anderen Landesfinanzverwaltungen dies uneinheitlich bewerten können.
Man kann sich jedoch auf die Rechtsprechung des LfSt Bayern berufen, wenn man die 1-Jahresfrist heranziehen möchte.