Geschädigte Anleger des "grünen Emissionshauses" Wabag, dem die Münchener Staatsanwaltschaft Betrug, Untreue, Gründungsschwindel und Subventionsbetrug vorwirft, erhalten derzeit dubiose Hilfsangebote. Betroffene Anleger sollten sich darauf auf keinen Fall einlassen.

Hinter den Interessenvertretungen verbergen sich zum Teil Initiatoren und Vermittler der dubiosen Anlageprojekte. Anleger sollten sich individuell rechtlich beraten lassen. Dabei sollte auch geprüft werden, ob sie ihren Vermittler wegen falscher Beratung haftbar machen können.

Denn Finanztest hatte bereits 1996 vor den grünen Anlagen der Wabag wie zum Beispiel dem Bio-Kraftwerk Zittau AG und der Trentec Werkstoffrückgewinnungsanlage AG in Thüringen gewarnt. Nach ersten Angaben der Staatsanwaltschaft soll ein Schaden von mindestens 150 Millionen Mark entstanden sein.

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