Tipps: So sichern Sie Ihren Funk-Router

  • Sicher verschlüsseln. Schützen Sie Ihren WLan-Router unbe­dingt mit der Verschlüsselungs­technik WPA2. Ältere Techniken wie WEP sind zu leicht zu knacken. Verwenden Sie ein sicheres Pass­wort – eine Kette von mindestens zehn Zeichen, aber keine verständlichen Worte oder Namen. Notieren Sie das Pass­wort und bewahren Sie es an einem sicheren Ort auf.
  • Namen vergeben. Geben Sie Ihrem Funk­netz einen Namen, der keine Rück­schlüsse auf auf den Anbieter und Typ Ihres Routers zulässt. Das Stich­wort im Routermenü lautet „SSID“ – Service Set Identifier. Wählen Sie nicht die Option, den Funk­netz­namen zu verstecken („Hide SSID“). Das bietet keinen wirk­samen Schutz und kann Ihr Notebook eventuell sogar anfäl­liger machen für bestimmte Hacker­angriffe.
  • Mac-Filter akti­vieren. Stellen Sie Ihren Router so ein, dass er WLan-Verbindungen nicht zu beliebigen Endgeräten aufbaut, sondern nur zu solchen, die Sie auf der Liste zugelassener Geräte eintragen. Der Router identifiziert die Endgeräte im Netz­werk über ihre sogenannte Mac-Adresse (Media Access Control). Daher heißt dieser Schutz­mecha­nismus auch Mac-Filter. Er erhöht zwar Ihren Verwaltungs­aufwand – Sie müssen dann neu hinzukommende WLan-Geräte stets einmal von Hand zulassen. Doch das erhöht die Hürde für unbe­fugte Eindringlinge.
  • Einstellungs­menü sperren. Sichern Sie den Zugriff auf das Einstellungs­menü Ihres Routers durch ein Gerätepass­wort, damit Unbe­fugte keine Einstel­lungen ändern können. Auch dieses Pass­wort sollten Sie notieren.
  • Funk­netz abschalten. Schalten Sie das Funk­netz ab, wenn Sie es nicht nutzen – etwa nachts oder im Urlaub. Das erhöht die Sicherheit und spart Strom. Viele Router haben hierfür eine eigene Taste außen am Gerät.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1331 Nutzer finden das hilfreich.