WLAN-Funknetze Meldung

Funknetz ab­si­chern: Dann gibt es keine bösen Überraschungen.

Der Rechner war gar nicht in Betrieb, trotzdem sollen Hunderte urheberrechtlich geschützter Musiktitel aus dem Internet geladen worden sein. Was ist passiert? Und wie schützt man sich?

Die Falle: Viele DSL-Kunden ordern zum schnellen Internetzugang einen WLAN-Router. Er stellt mithilfe persönlicher Zugangsdaten die Verbindung her und macht sie für mehrere PCs nutzbar. Dafür bietet er neben Kabelanschlüssen ein Funknetz zum drahtlosen Surfen.

Das Problem: Das Funknetz ist im Auslieferungszustand oft ungeschützt. Bis rund 50 Meter Entfernung kann es jeder Unbefugte unerkannt nutzen.

Die Lösung: Um es abzusichern, sollte man in den Grundeinstellungen des Routers den Funknetz-Namen („SSID“) vom Standardnamen in einen schwer zu erratenden ändern und für Unbefugte unsichtbar machen („SSID verbergen“), eine Liste zugelassener Rechner anlegen („Mac-Filter“) und die Verschlüsselung aktivieren („WPA-PSK“). Das schützt vor den meisten Angreifern.

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