Wer sich in ein fremdes WLan-Netz einwählt, macht sich nicht strafbar. Das stellt keinen Verstoß gegen Telekommunikations- und Datenschutzrecht oder gegen das Strafgesetzbuch dar, entschied das Landgericht Wuppertal (Az. 25 Qs 177/10). Das heißt aber nicht, dass Schwarzsurfer sich über das fremde Nutzerkonto völlig straffrei im Internet bewegen können. „Wer zum Beispiel Urheberrechte verletzt, indem er illegal Filme oder Musik herunterlädt, muss Schadenersatz leisten, wenn er erwischt wird“, erklärt der Berliner Rechtsanwalt Niko Härting. Ein Problem haben aber vor allem Besitzer eines unverschlüsselten Netzwerks: Wird der Schwarzsurfer nicht gefunden, sind sie haftbar.

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