Unser Rat

  • Vorsorgevoll­macht. Mit einer Vorsorgevoll­macht können Sie für den Fall vorsorgen, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden können, zum Beispiel nach einem Unfall oder für den Krank­heits­fall. Menschen Ihrer Wahl können dann als Bevoll­mächtigte für Sie über ärzt­liche Behand­lung, Finanzen oder Aufenthalt bestimmen. Sinn­voll ist, diese Dinge ab dem 18. Geburts­tag zu klären. Ehepartner oder erwachsene Kinder dürfen nicht auto­matisch für einen entscheiden. Wer niemanden hat, den er bevoll­mächtigen kann oder will, sollte eine Betreuungs­verfügung ausfüllen.
  • Recht­lichen Rat einholen. Damit es zu keinem Streit über Ihre Voll­macht kommt, gibt es für Sie Möglich­keiten, sich recht­lich umfassend abzu­sichern. Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt oder Notar.
  • Kontroll­betreuung beantragen. Haben Sie den Verdacht, dass jemand schlecht oder unzu­reichend betreut wird, können Sie dem Amts­gericht oder einer Betreuungs­behörde Ihre Zweifel melden und einen Antrag auf Kontroll­betreuung stellen.

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